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Acht Wochen Sperre für den „Hurens...“

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Von: Marion Morello

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Symbolbild © Volker Hartmann

Einzelrichter Harald Mersdorf hat ein anspruchsvolles Urteil gefällt. Ein Spieler der 2. Mannschaft des VfR 07 Limburg wird wegen Beleidigung und Bedrohung des Schiedsrichters für acht Pflichtspiele gesperrt.

Es war der 1. März, es war das Freundschaftsspiel zwischen dem VfL Eschhofen 1 und dem VfR 07 Limburg 2, und es war die 81. Spielminute. Der Schiedsrichter hatte auf Freistoß für die Eschhöfer etwa zehn Meter vor dem 07er Strafraum erkannt. Die „Nummer 6“ der Limburger schoss den Ball weg, um die Spielfortsetzung zu verzögern. Der Unparteiische zückte Gelb/Rot, weil besagter VfR-Spieler zuvor bereits eine Verwarnung erhalten hatte. „Der Spieler ging langsam vom Platz, aber nicht, ohne mich vorher noch einen ,Hurensohn‘ zu nennen“, so hielt es der Schiedsrichter in seinem Bericht fest.

Der zuständige Einzelrichter sah den Tatbestand einer „schweren Beleidigung“ erfüllt und sperrte den Spieler vom 1. März bis 5. Mai für maximal acht Pflichtspiele gemäß Paragraf 22,1 Strafordnung (Bedrohung und Beleidigung) für alle Mannschaften seines Vereins. „Die Ableistung der Sperre erfolgt bei der Herren-Mannschaft des VfR 07 Limburg 2 in den Wettbewerben Meisterschaft, Freundschaftsspiel, Pokal“, heißt es in der Urteilsbegründung.

Die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühr muss der VfR 07 Limburg berappen. MARION MORELLO

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