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Waldbrunns Marcel Jede (links) und Waldernbachs Josip Maric lieferten sich auf Linksaußen packende Duelle. 

Fußball-Kreispokal-Finale

Aller guten Dinge sind drei: FC Waldbrunn 2 

Aller guten Dinge sind drei: Der FC Waldbrunn 2 hat zum dritten Mal in Folge den Fußball-Kreispokal der Reserven gewonnen. Gegen den C-Ligisten TuS Waldernbach 2 feierte die Mannschaft von Steffen Borbonus auf dem neuen Sportgelände des SC Offheim einen 2:1 (1:1)-Erfolg.

Chapeau, TuS Waldernbach! Das Team um Trainer Lothar Stockmann bot dem drei Klassen höher spielenden Gegner mehr als nur Paroli, und der Kreisoberligist musste bis in die letzte Minute um den Sieg zittern. 

Dabei hatte alles so angefangen, wie es die fast 400 Besucher erwartet hatten. Der FC Waldbrunn setzte mit einem Heber durch den künftigen Frickhöfer Marcel Jede (10.) ein erstes Zeichen. Trotzdem kam die Führung doch überraschend, denn ein Schuss von Marius Mühl (13.) wurde durch Vaceslaw Aksenjuk so unglücklich abgefälscht, dass Keeper Jan Philipp Beck nicht mehr heran kam. Wer nun einen Sturmlauf der Waldbrunner erwartet hatte, wurde enttäuscht. 

Klein-Klein-Spiel beim FCW und eine massive TuS-Abwehr verhinderten Großchancen. Und Waldernbach setzte nach vorne immer wieder Nadelstiche. Einer davon sollte zum Ausgleich führen: Sven Granja setzte im Fünfer einem Ball nach, Waldbrunns Keeper Joel Quast reagierte zu ungestüm und rannte Sven Granja um. Am fälligen Elfmeter war Joel Quast sogar fast noch dran, doch war er von Eduard Stephan zu hart geschossen. Ein „Ausflug“ von Waldbrunns Keeper Joel Quast hätte vor der Pause fast die Führung für den C-Ligisten bedeutet. Er dribbelte außerhalb des 16ers, hob eine Flanke bis zur Mittellinie, die aber bei Josip Maric (Waldernbach) landete. Dieser reagierte blitzschnell und beförderte den Ball in Richtung leeres Tor; doch war Marcel Jede zur Stelle und köpfte den Ball ins Seitenaus. 

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Waldbrunn versuchte es nach vorne, Waldernbach setzte „Beton“ entgegen. Und die Nickligkeiten nahmen in dem ansonsten fairen Spiel zu. Mit gleich mehreren Gelben Karten auf beiden Seiten verschaffte sich Schiedsrichter Erik Vardanjan aus Bad Camberg Respekt. Da aus dem Spiel heraus für beide Teams nichts mehr ging, musste zur erneuten Führung für Waldbrunn wieder ein Freistoß herhalten. Dieser wurde hoch in den Fünfer gehoben, und Marius Mühl brauchte den Ball nur noch über die Arme von TuS-Torwart Jan Philipp Beck ins Tor zu lenken. Die größte Chance war Silas Henrich (Waldbrunn) vorbehalten, der aus 16 Metern volley abzog und Jan Philipp Beck zu einer Parade zwang. Ein letztes Anrennen des „Underdogs“ brachte nichts mehr ein. 

Aus der Hand von Hans-Peter Weckbecker gab es für den Sieger den begehrten Kreispokal, Kreisfußballwart Jörn Metzler hatte seinerseits noch ein paar Überraschungen mitgebracht. 

Waldernbach: Beck, Aksenjuk, Reitz, Krutsch, Seitz, Masan, Stephan, Granja, Götz, Maric (Drescher, Wagner, Link, Anselm, Fl. Grod, S. Grod, Rutz) – Waldbrunn: Quast, J. Form, Schäfer, Hölzer, Born, Henrich, Jede, Ortseifen, M. Mühl, Traudt, Türk (R. Form, Breuer, Kamerher, L. Mühl). – Tore: 0:1 Marius Mühl (13.), 1:1 Eduard Stephan (26.), 1:2 Marius Mühl (54.) – SR-Gespann: Vardanjan (Bad Camberg), Lobaccaro, Graulich – Zuschauer: 400.

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