Volleyball

Auf alles eine Antwort

So schnell kann’s gehen. Lange waren die HTG-Spielerinnen beim 3:0 gegen die FTG Frankfurt nicht auf dem Parkett.

Das war schnell und gut, was die Volleyballdamen der HTG Bad Homburg am Samstagabend in ihrem Heimspiel der Oberliga Hessen gegen den Tabellenletzten FTG Frankfurt präsentierten. Nicht einmal 70 Minuten benötigten die Schützlinge von Trainer Roger Tschenett, um sich mit 25:19, 25:19, 25:17 durchzusetzen und den dritten Platz für die zwei nun noch ausstehenden Spiele weiter zu festigen.

„Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir gegen die FTG verlieren könnten“, attestierte Tschenett seinen HTG-Damen eine gute, taktische Mannschaftsleistung, „wir haben die Schwächen der FTG auf der Liberoposition ausgenutzt und fintenreich sowie durchschlagskräftig über die Außenpositionen angegriffen.“

Den Schlüssel zum Gewinn des ersten Satzes hatte HTG-Mannschaftsführerin Nicole Moosbrugger, die beim Stande von 0:1 an den Aufschlag kam und ihr Team dann zu einem 7:1-Vorsprung führte. Daraus wurden ein 12:4 und 15:6, ehe die Gastgeberinnen ob der klaren Kräfteverhältnisse ein wenig die Konzentration verloren und die FTG noch etwas aufkam.

Das Schlusslicht vermochte im zweiten Satz zu reagieren und versetzte die HTG in deutlichen Rückstand. „Wir lagen phasenweise mit bis zu fünf Punkten hinten, konnten uns aber – im Gegensatz zum unter der Woche verlorenen Testspiel gegen die TG Groß-Karben – in der Schlussphase noch einmal steigern und den Satz wieder drehen“, durfte Tschenett erfreut zur Kenntnis nehmen.

Im dritten Durchgang merkte man der FTG deutlich an, dass angesichts des 0:2-Satzrückstandes die Motivation erheblich nachgelassen hatte. Roger Tschenett resümierte nach dem 25:17 dennoch zufrieden: „Die FTG hat unserem druckvollen Spiel nichts mehr entgegensetzen können. Wir haben auf alles, was der Gegner getan hat, eine Antwort gefunden.“

HTG Bad Homburg: Limmer, Bernius, Auz, Bender, Guschel, Doll, Moosbrugger, Beyrich, Dabrowska, Szuecs. gg

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