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"Alles rausgequetscht", aber: TVB verliert 2:3

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Von: Wolfgang Bardong

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Konzentriert bei der Angabe: Daniel Klewinghaus (TV Bommersheim).
Konzentriert bei der Angabe: Daniel Klewinghaus (TV Bommersheim). © Gerhard Strohmann

Die Bommersheimer Volleyballer beenden die Oberliga-Vorrunde mit einer Niederlage gegen den TV Waldgirmes II. Im Rennen um den Aufstieg bleiben sie aber.

Friedrichsdorf -Die Volleyballer des TV Bommersheim haben die Vorrundenphase in Gruppe 2 der Oberliga Hessen als Tabellenzweiter beendet. In ihrem abschließenden Spiel zogen die Schützlinge von Trainer Patrick Hehl gestern Abend in der Sporthalle der Friedrichsdorfer Philipp-Reis-Schule gegen den TV Waldgirmes II mit 2:3 (25:16, 21:25, 18:25, 25:17, 13:15) den Kürzeren.

Im Siegfall hätte der TVB den ersten Platz vor Waldgirmes belegt, das bereits das Hinspiel am 13. November (mit 3:0) für sich entschieden hatte. Sei's drum - die Bommersheimer standen bereits vor dem gestrigen Match ebenso wie Waldgirmes II und der TV Biedenkopf als Teilnehmer an den Aufstiegs-Playoffs fest, die am letzten Januar-Wochenende beginnen. Dieses Trio bekommt es dann mit den Top 3 der Gruppe 1 (Orplid Darmstadt, TG Naurod, VC Ober-Roden) zu tun.

Nur der Tiebreak war gestern von Ausgeglichenheit geprägt - umso eindeutiger verliefen die der vier vorangegangenen Sätze. "Wir schlugen im ersten Durchgang sehr gut auf. Damit hatte Waldgirmes so seine Probleme", berichtete Patrick Hehl. Das Risiko, gegen einen starken Gegner mutig auf die Karte Aufschlag zu setzen, habe sich voll ausgezahlt.

Im zweiten Satz stellten die Gäste ihre Schwächen ab. Vor allem gegen die Klewinghaus-Brüder Daniel und "Nicky", der in seinem ersten Oberliga-Jahr Überragendes beim TVB abliefert, stand Waldgirmes nun gut. "Für uns wurde es immer schwerer, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen", fühlte sich Hehl phasenweise wie in einem Spiel gegen eine Gummiwand.

Davon zunehmend entnervt, wollte den Bommersheimern auch im dritten Durchgang nicht viel gelingen. Zumal man neben Außenangreifer Jonas Höcker (Knieprobleme) kurzfristig auch noch Christopher Vogt auf Außen ersetzen musste, der unter der Woche umgeknickt war.

Umso überraschender war es für Patrick Hehl, dass sich sein Team im vierten Satz wieder berappelte. "Kompliment an die Jungs, die sich vor allem im Block einer drohenden 1:3-Niederlage klasse entgegengestemmt haben", lobte der Coach. Im anschließenden Tiebreak seien seine Spieler "zwar platt gewesen, haben aber trotzdem noch mal alles rausgequetscht". Was das Pendel letztlich pro Waldgirmes ausschlagen ließ, lag für Hehl auf der Hand: "Wir haben vier, fünf Chancen ausgelassen. Drei musst du machen, dann gewinnst du das Spiel. Leider konnten wir keine einzige nutzen."

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