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Auch die „Roten Teufel“ vermögen den Limburger Lauf nicht zu stoppen

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Von: Marion Morello

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Noah Westerhaus (Baskets Limburg) konzentriert sich vor dem Freiwurf.
Noah Westerhaus (Baskets Limburg) konzentriert sich vor dem Freiwurf. © Klaus-Dieter Häring

Der Aufwärtstrend der Baskets Limburg hält in der Basketball-Regionalliga Südwest an: Bei den „Roten Teufeln“ in Kaiserslautern landeten sie einen sehr deutlichen 90:53 (42:21)-Erfolg.

Entsprechend positiv fiel das Fazit von Danny Stallbohm aus: „Wir haben die bisher beste Verteidigungsleistung dieser Saison abgeliefert. Und unser Angriff war in Kaiserslautern überragend. Was mich an dem Spiel aber besonders gefreut hat, war, dass jeder mitgereiste Akteur seine Spielzeit bekommen und auf dem Feld seinen Teil zum Sieg beitragen konnte.“

Von Anfang an hatten die Baskets trotz des Fehlens von Julius Zurna und Liam Hübener die Domstädter keinen Zweifel daran gelassen, dass sie das Spiel in Kaiserslautern unbedingt gewinnen wollten. Und so war es auch kein Wunder, dass sie nach dem ersten Dreier der Begegnung durch Noah Westerhaus nach vier Minuten mit 10:2 in Führung gingen.
Und diese Acht-Punkte-Differenz hatte auch bis zum Ende des ersten Viertels Bestand. Im zweiten Viertel drehten die Baskets Limburg dann richtig auf und sorgten mit einem tollen 11:0-Lauf für klare Verhältnisse. Ganze fünf Lauterer Punkte ließen sie im zweiten Spielabschnitt zu, und so war der Halbzeitstand von 21:42 schon eine erste Vorentscheidung.
Zwar kamen nach der Halbzeit die Lauterer wieder etwas besser in die Partie, aber weil die Spieler um Kapitän Justin Stallbohm konzentriert blieben, ihre Chancen weiterhin nutzten und auch an der Freiwurflinie meist erfolgreich waren, vermochten sie im dritten Viertel ihren Vorsprung auf immerhin 28 Punkte zu erhöhen. Einer kurzen Verschnaufpause, die die Gastgeber mit zwei Dreiern von Kevin Croom zu einem 8:0-Lauf nutzten, folgte eine erneute Demonstration Limburger Stärke: 16 Punkte in Folge brachten die Endzahl von 90, die drei Schlusspunkte der Pfälzer waren nur Ergebniskosmetik.

Die Baskets Limburg rücken durch den Sieg in der Tabelle noch einmal einen Platz nach vorne und belegen hinter Fellbach und vor Reutlingen die achte Position. Kaiserslautern liegt – mit der gleichen Minuspunktezahl wie Limburg – auf dem 11. Platz. Allerdings ist durch die vielen ausgefallenen Partien die Situation immer noch etwas unübersichtlich. An der Tabellenspitze haben jetzt die Pointers aus Gießen nach ihrem knappen Sieg gegen Saarlouis und der noch knapperen Heimniederlage des MTV Stuttgart gegen Kronberg auch nach Minuspunkten die Nase vorn. Das Meisterschaftsrennen ist also offener denn je.

Schon am Mittwoch, 20.30 Uhr, ist der VfL Bensheim Gast in der Sporthalle der Tilemannschule, bevor dort am Sonntagabend, 19 Uhr, der MTV Kronberg – der noch in Schlagdistanz zu den Führungsteams liegt – seine Aufwartung macht. kö
Limburg: Johannes, Kljaic 26 (1), Beckmann 10, Stallbohm 12 (2), Westerhaus 20 (2), da Silva Eduardo 3, Takongmo 2, Sherrill jr. 17, Bernatavicius.

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