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Torsten Depta war mit 995 Holz bester Eintracht-Kegler. Foto: Klein

Zweite Liga Kegel-Bundesliga

Die Aufstiegs-Relegation ist zum Greifen nah

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In der Zweiten Kegel-Bundesliga Nord lief es für die Spieler aus Frankfurt und Umgebung optimal.

Vor dem Saisonfinale könnte es nicht besser aussehen. Die Bockenheimer Männer liegen immer noch auf dem zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Und in Mörfelden, Kelsterbach sowie beim Neuling Frankfurter TV können bereits die Korken knallen: Der Klassenerhalt ist gesichert.

Der Freien Bahn (FB) Eintracht Frankfurt reicht am letzten Spieltag am Samstag beim Tabellenvorletzten SG Dellfeld/Zweibrücken schon ein Unentschieden, um den zweiten Platz auf jeden Fall zu behaupten. Das würde bedeuten, dass die Bockenheimer in der Relegation mit dem Bundesliga-Neunten Frei-Holz Plankstadt sowie den Zweitplatzierten aus den Zweitliga-Gruppen Süd und Nord um einen Platz in der Eliteliga spielen würde.

Eine ähnliche Leistung wie jetzt beim deutlichen 5576:5224 über das Schlusslicht und Absteiger KV Grünstadt dürfte am Samstag wahrscheinlich reichen. Überragender Akteur war einmal mehr Torsten Depta. Der 40-Jährige steigerte sich mit den letzten 50 Kugeln (276) auf 995 Holz (663 in die Vollen/332 im Abräumen). Noch besseres Resultat beim Räumen erzielte René Schrader (345), bei ihm lief es aber beim Spiel in die Vollen nicht ganz so gut. Mit 943 Holz konnte er jedoch sehr zufrieden sein. Ebenso wie Jens Mauthe mit seinen 927 (636 in die Vollen). Ordentlich spielte Hans-Jürgen Walther (932), auch wenn er höhere Holzzahlen erzielen kann. Komplettiert wurde das Frankfurter Resultat durch Alexander Axthelm (890) und Michael Zahn (889).

Noch zufriedenere Gesichter gab es beim Frankfurter TV . Der Neuling, der nach der Hinrunde mit 5:15-Punkten schon wie der kommenden Absteiger aussah, steigerte sich in der Rückrunde. Durch den erlösenden 5317:5205-Sieg über die SG Dellfeld/Zweibrücken kam der FTV in der zweiten Saisonhälfte bisher auf 10:6 Zähler, was für den Klassenerhalt locker reicht.

Beim letzten Heimspiel profitierten die Frankfurter auch davon, dass der Gegner aus Zweibrücken mit den Bahnen im Ravenstein-Zentrum nicht zurechtkam und mit zwei Ausnahmen schwache Ergebnisse ablieferte. Bei den Gastgebern schwächelte lediglich Nenad Miklausic, doch seine 845 Holz waren im zweiten Teil der Begegnung nicht mehr von Bedeutung.

Bereits nach den Würfen der Start-Trios führte der FTV mit 90 Holz. Simon Thoma (909) machte allein 102 Kegel gut, Torben Jammer (887) und Mirko Coskovic (877) spielten ihr Pensum gewohnt herunter. Da danach bei fast allen Spielern der Faden ein wenig verloren ging, kamen die Gäste nicht heran. Ivo Pejic spielte dabei 911 Holz, Jerko Liovic 888.

Die ersatzgeschwächt angetretene SG Kelsterbach war im Nachbarschaftsduell gegen Rot-Weiß Nauheim zwar chancenlos (5474:5654), da aber der Klassenerhalt vorher schon fest stand, war das zu verkraften. Die Gäste kamen auf den gut präparierten Bahnen gut ins Spiel (Andreas Mars 995 mit 383 im Abräumen, der Ex-Mörfelder Marcus Schäfer gar 999 mit 637/362). Bei Kelsterbach war hingegen etwas Sand im Getriebe. Die Ausnahme davon bildeten Markus Heller (951), Richard Op de Hipt (943) und der stark räumende (357) Maximilian Seib (933). Dirk Gerstenberger verletzte sich und musste ab dem 83. Wurf durch Ralf Seib ersetzt werden. Gemeinsam kam dieses Duo auf 888 gefällte Kegel. Nur etwas besser machte seine Sache Frank Hoffmann (904), während der angeschlagene Holger Dama immer mehr abbaute und in der vierten Serie schließlich sogar verletzungsbedingt vorzeitig aufhören musste. Das erklärt die 855, die bei ihm zu Buche standen.

Spielfrei war Olympia Mörfelden II , die ihren Klassenerhalt aber auch schon in der Vorwoche perfekt machen konnte. So behält das Spiel zwischen Mörfelden und Kelsterbach (Samstag: 16 Uhr; Keglerklause) zwar seinen Derby-Charakter beibehalten, doch faktisch geht es um nichts mehr.

(löf )

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