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Bad Soden kann gegen Grimma nicht gewinnen

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Von: Volker Hofbur

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Die Bad Sodenerinnen kämpften bis zum Ende: Jacqueline Pfeiffer, Matylda Maria Bartoszewska, Hannah Gürsching und Viktoria Lehmann (von links) behielten ihre gute Stimmung. FOTO: marcel lorenz
Die Bad Sodenerinnen kämpften bis zum Ende: Jacqueline Pfeiffer, Matylda Maria Bartoszewska, Hannah Gürsching und Viktoria Lehmann (von links) behielten ihre gute Stimmung. © Marcel Lorenz

Co-Trainer Marco Vourliotis hat zu viele angeschlagene Spielerinnen

Bad Soden -Auch nach dem vierten Spiel müssen die Volleyballerinnen der TG Bad Soden in der 2. Bundesliga Süd gegen den VV Grimma auf den ersten Sieg warten. Gestern gab es gegen den Tabellenvierten eine 0:3 (19:25, 21:25, 20:25)-Niederlage. Die Bad Sodenerinnen belegen nun mit 27 Punkten einen guten sechsten Platz.

Schlechte Vorzeichen für den Gastgeber

Die Vorzeichen waren bei den Gastgeberinnen nicht gut. Nieke Stock fehlte krankheitsbedingt, einige Spielerinnen wie Franziska Koob, Viktoria Lehmann, Jonna Lieb und Jennifer Burda waren angeschlagen und konnten teilweise sogar nur auf den hinteren Positionen eingesetzt werden. Kurzfristig fiel auch noch Trainer Steffen Pfeiffer krankheitsbedingt aus, der von seinem Co-Trainer Marco Vourliotis vertreten wurde. "Das brachte alles Unruhe herein. Es war schwierig, die Konzentration hochzuhalten", berichtete Marco Vourliotis, "aber wir sind mit einem ganz anderen Ziel in die Saison gegangen und stehen viel besser da als erwartet. Wir haben uns besser verkauft als in der vergangenen Woche in Lohhof. Das war unser Hauptziel gewesen. Wir haben uns ganz gut gehalten".

Der Co-Trainer hatte keine Möglichkeiten, an seiner Besetzung im Angriff wegen der vielen angeschlagenen Spielerinnen etwas zu ändern. Er sah einen schlechten Start seiner Mannschaft mit einem 1:6-Rückstand, die sich anschließend wieder herankämpfte, es aber im ersten Satz nicht mehr schaffte, den Ausgleich zu erzielen. Beim 16:17 aus Sicht der Gastgeber folgte eine Serie der Damen aus Grimma, die den ersten Durchgang entschied. "Teilweise waren es Fehler oder wir hatten zu wenig Druck in unseren Angriffsaktionen", musste Vourliotis erkennen, "da waren kleine Unreinheiten in unserem Spiel gegen einen Gegner, der sehr solide gespielt hat". Mit 25:19 gewannen die Gäste den ersten Durchgang.

Bad Soden wehrt

fünf Satzbälle ab

Im zweiten Durchgang stellte Vourliotis auf der Diagonalposition um. "Das war im ersten Satz nicht gut genug und wurde etwas besser", befand der Bad Sodener Co-Trainer. Doch erneut kamen die Bad Sodenerinnen nicht gut in den Satz und lagen mit 2:6 zurück. Grimma setzte sich ab und hatte acht Satzbälle. "Dann haben wir fünf Satzbälle abgewehrt und gesehen, wie der Gegner unruhig wurde", berichtete Vourliotis, "aber sie hatten zu viele Chancen bekommen. Wir haben aber mit guten Aufschlägen ebenso gepunktet wie mit unserer Abwehr, die sehr präsent war". Dennoch ging auch der zweite Satz noch mit 25:21 an den Tabellenvierten.

Der dritte Satz begann ausgeglichen, ehe sich die Gäste erneut absetzten. "Wir haben auch vom Kopf her nachgelassen, hatten viele unsaubere Aktionen und Vorbereitungen in unserem Angriffsspiel", resümierte der Bad Sodener Co-Trainer, der zwar sah, dass seine Mannschaft nicht aufgab, aber trotzdem feststellen musste, dass die letzte Konsequenz fehlte.

Bad Soden: Anna Koptyeva, Hanna Gürsching, Franziska Koob, Matylda Bartoszewska, Viktoria Lehmann, Samantha Habrich, Monika Dolezajova, Jonna Lieb, Angela Martin, Jennifer Burda. vho

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