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Bad Soden klettert auf Rang fünf

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Von: Volker Hofbur

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Gemeinsam in der Abwehr: Die Bad Sodenerinnen Jacqueline Pfeiffer (links) und Franziska Koob, die wegen Rückenproblemen später ausgewechselt werden musste. FOTO: marcel lorenz
Gemeinsam in der Abwehr: Die Bad Sodenerinnen Jacqueline Pfeiffer (links) und Franziska Koob, die wegen Rückenproblemen später ausgewechselt werden musste. © Marcel Lorenz

Starke Leistung gegen Dingolfing - Bangen um Lieb

Bad Soden -Die Volleyballerinnen der TG Bad Soden können in der 2. Bundesliga Süd mit ihrer Ausbeute aus den Heimspielen gegen den VCO Dresden (3:0) und den TV Dingolfing (2:3) zufrieden sein. Mit diesen Punkten kletterten sie auf den fünften Platz.

Gegen den VCO Dresden hatte Trainer Steffen Pfeiffer mehr Gegenwehr erwartet und nicht damit gerechnet, dass seine Mannschaft die Partie in drei Sätzen für sich entscheiden würde: "Dresden hat sehr viele Eigenfehler gemacht. Gut für uns, dass Julia Wessler nicht mit dabei war." Seine Mannschaft setzte sich dank guter Aufschläge im ersten Satz ab, weil es ihr so gelang, Druck zu erzeugen und Dresden so seine großen Mittelblock-Spielerinnen nicht ins Spiel bringen konnte. So verwandelte Bad Soden seinen vierten Satzball, als es von einem Aufschlagfehler der Gäste profitierte und den ersten Durchgang mit 25:22 gewann.

Anschließend schlug Dresden gut auf. "Wir haben außerdem die Bälle nicht totgekriegt", musste Pfeiffer feststellen. So lag Bad Soden mit 3:9 zurück und stand später vor dem Satzverlust. "Als wir mit 21:24 zurücklagen, meinte mein Co-Trainer, das drehen wir noch", erzählte Pfeiffer, "und dann haben wir drei Satzbälle abgewehrt". Anschließend nutzte sein Team vier Satzbälle nicht, beging dabei drei Aufschlagfehler. "Dann hat Matylda Bartoszewska den Ball beim Aufschlag auf die Netzkante geschlagen, von dort fiel er ins Feld der Dresdenerinnen", beschrieb der Bad Sodener Trainer das kuriose Satzende per Ass zum 30:28.

Anschließend wechselte Pfeiffer und sah eine schnelle 10:3-Führung seines Teams, die aber nicht hielt. Dresden kam auf zwei Punkte heran, ehe sich Bad Soden wieder absetzte und sicher mit 25:18 gewann.

Gegen den TV Dingolfing hatte seine Mannschaft zum Auftakt arge Probleme und war trotz beim 18:25 chancenlos. Auch im zweiten Durchgang geriet sie nach gutem Beginn mit 12:15 in Rückstand, kämpfte sich aber heran und schaffte beim 20:19 wieder die Führung. Am Ende wurde es eng, doch Bad Soden schaffte mit dem ersten Satzball beim 25:23 den Gleichstand.

Stark war der dritte Durchgang. "Wir haben so viel Druck gemacht und hatten eine super Feldverteidigung. Das hat Spaß gemacht", fasste Steffen Pfeiffer den Abschnitt zusammen, den seine Mannschaft souverän mit 25:14 für sich entschied.

Im vierten Satz gelang es den Bad Sodenerinnen nicht, diesen Druck aufrecht zu erhalten, zumal Franziska Koob als angriffsstärkste Spielerin wegen ihrer am Vortag aufgetretenen Rückenprobleme schon früher raus musste und Jonna Lieb mit Schmerzen in der Kniebeuge ausfiel.

"Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres. Sie hatte an dem Knie bereits einen Kreuzbandriss. Hanna Gösling fällt bereits auf dieser Position aus. Wenn Jonna jetzt auch noch wegfällt, wird es eng", so Pfeiffer.

Sein Team musste den Satzausgleich hinnehmen, hatte im Tiebreak drei Matchbälle und wehrte fünf ab, ehe die Gäste mit 21:19 siegten. "Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft. Uns fehlt nur noch ein Punkt zum Klassenerhalt", erklärte Pfeiffer.

Bad Soden: Jennifer Burda, Jonna Lieb, Nieke Stock, Samantha Habrich, Franziska Koob, Matylda Bartoszewska, Viktoria Lehmann, Hannah Gürsching, Anna Koptyeva, Monika Dolezajeva, Jaqueline Pfeiffer. vho

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