Sie erhielt ein Extralob von ihrem Trainer: Monika Wotzlaw von den Rhein-Main Baskets. Foto: lorenz
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Sie erhielt ein Extralob von ihrem Trainer: Monika Wotzlaw von den Rhein-Main Baskets.

Basketball, 2. Bundesliga Süd Damen

Baskets klettern auf Rang drei

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Umstellungen von Schulz ebnen den Weg zum 81:67-Sieg

Langen -Solide bis gut. So stufte Thorsten Schulz den Auftritt seiner Rhein-Main Baskets gegen die DJK Don Bosco Bamberg ein. 81:67 (38:33) hieß es am Ende einer Partie, in der die gastgebenden Zweitliga-Basketballerinnen zwei unterschiedliche Gesichter zeigten. "Wir waren in der ersten Hälfte teilweise schläfrig und nachlässig in der Verteidigung", monierte der Coach trotz einer schnellen 13:5-Führung (5.) dank dreier Dreier von Sari Cornelius und Hannah Whitish.

Die mit kleiner Rotation und ohne echte Centerin angetretenen Gäste wendeten das Blatt zum 20:15, ehe Monika Wotzlaw und Paula Süssmann noch auf 18:20 zum Ende des ersten Viertels verkürzten. Als die Baskets im zweiten Viertel mit 20:28 hinten lagen, sah sich Schulz gezwungen, in einer Auszeit die nötigen Korrekturen vorzunehmen und sein Team "wachzurütteln".

Umstellung auf

Zonen-Verteidigung

Vor allem die Zonen-Verteidigung zeigte Wirkung. Bamberg tat sich schwerer, zu Abschlüssen zu kommen, auf der anderen Seite kam Monika Wotzlaw aus der Distanz in Fahrt, verwandelte zwei ihrer insgesamt vier Dreier und heimste damit ein Extralob ihres Trainers ein. "Monika hat ihre aufsteigende Form bestätigt und sich für ihre clevere und entschlossene Defensive auch mal im Angriff belohnt", sagte Schulz, der sich bestätigt fühlen darf. Seit einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Trainer und Spielerin vor mehreren Wochen läuft es bei Wotzlaw immer besser.

Nach sechs Minuten

war alles klar

So auch in der zweiten Hälfte beim gesamten Team. Jule Seegräber erhöhte per Dreier auf 41:33. Und Svenja Greunke, erneut mit zwei erfolgreichen Dreiern Moni Wotzlaw und auch Lena Herrmann per Dreier erhöhten binnen sechs Minuten auf 59:42. Centerin Paula Süssmann wurde zweimal per Assist von Svenja Greunke und danach von Hannah Whittish bedient und stellte so den sicheren 63:47-Vorsprung her.

Der klare Vorsprung gab Schulz die Möglichkeit, den Talenten Emma Torney und Marlene Sinn (beide erst 16 Jahre alt) mehr Einsatzminuten zu geben. Emma Torney verwandelte binnen drei Minuten gleich zwei Würfe. Und Marlene Sinn kam zu einem Freiwurftreffer. Mit dem sechsten Sieg kletterten die Baskets auf Rang drei vor dem Verfolgerduell am Samstag (15 Uhr) beim Vierten Schwabach. Und für die müde Anfangsphase hatte Schulz leicht schmunzelnd eine Erklärung: "Wir haben im Training etwas die Zügel angezogen." Er vermisste Jasmin Weyell vor allem in der Defense. Sie hatte erst am Vortag ihre erste Impfung erhalten.

Rhein-Main Baskets: Wotzlaw (16), Herrmann (9), Süssmann (14), Seegräber (7), Greunke (10), Cornelius (7), Whitish (13), Caglar, Torney (4), Sinn (1). Jörn Polzin

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