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Dragan Sekelja (rechts) tankt sich durch die Bad Bergzaberner Reihe. 

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Baskets kommen mit blauem Auge davon

Die Baskets Limburg sind bei ihrem Heimspiel gegen der TV Bad Bergzabern in der 2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Dank der Nervenstärke von Julius Zurna, der in der Schlussminute alle vier ihm zugesprochenen Freiwürfe verwandelte, entschieden sie das Spiel denkbar knapp für sich.

Baskets Limburg – TV Bad Bergzabern 74:70 (40:29). Die Südpfälzer waren mit der Empfehlung eines Sieges gegen Lich in die Domstadt gereist. Und das gastgebende Team von Danny Stallbohm hatte den TVBB durchaus ernst genommen. Das zeigte sich schon in den ersten zehn Minuten, in denen die Bad Bergzaberner mit allein fünf Drei-Punkte-Würfen die Limburger Defense überwanden. Mit gekonnten Center-Aktionen über Mantas Bernatavicius und Dragan Sekelja hielten die Baskets aber dagegen, und als dann auch ihre Dreierschützen Justin Stallbohm und Kellon Thomas erfolgreich waren, bekamen sie ein leichtes Übergewicht und vermochten das erste Viertel mit zwei Punkten für sich zu entscheiden.

Deutlicher wurde die Überlegenheit in den zweiten zehn Minuten, als die Limburger Verteidigung kaum einen erfolgreichen TV-Angriff zuließ und gerade einmal fünf Punkte hinnehmen musste. Zwar war die eigene Korbausbeute mit 14 Zählern in diesem Abschnitt auch nicht überragend, aber es reichte doch, um einen beruhigenden Elf--Punkte-Vorsprung mit in die Pause zu nehmen.

Eigentlich hätten die Spieler um Kapitän Justin Stallbohm danach ganz gelassen weiterspielen können. Tatsächlich schien es nach dem ersten Dreier von Julius Zurna zum 45:31 auch auf einen klaren Limburger Sieg hinauszulaufen. Aber dann streuten sich immer mehr leichte Fehler ins Spiel der Domstädter ein, die Bad Bergzabern nutzte, um langsam, aber sicher zu verkürzen. Sechs Punkte waren es noch zu Beginn des Schlussviertels, aber das Spiel der Baskets wurde nicht wirklich besser. So war es fast keine Überraschung mehr, dass die Pfälzer zwei Minuten vor Schluss zum 68:68 ausglichen. Matchwinner wurde dann doch Julius Zurna, der zunächst sein Team wieder in Front brachte und dann bei den abschließenden Freiwürfen keine Schwäche zeigte.

In der zweiten Spitzenbegegnung des behielt Tabellenführer Bensheim beim drittplatzierten TV Lich nur mit zwei Punkten die Oberhand. Damit verlor Lich im Meisterschaftsrennen weiter an Boden, und es spitzt sich alles auf einen Zweikampf zwischen Bensheim und Limburg zu. Schon am Wochenende treffen die beiden Top-Teams an der Bergstraße aufeinander.  kö

Limburg: Bernatavicius 5, a da Silva Eduardo, Janeck, Kus 2, Reusch, Sekelja 16, J. Stallbohm 18 (4), Takongmo, Thomas 19 (2), Zurna 14 (2).

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