Basketball Limburg Stallbohm Regionalliga
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Steuerte zwölf Punkte zum Auftaktsieg seiner Mannschaft bei: Justin Philipp Stallbohm.

1. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Baskets kommen langsam, aber gewaltig

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Die Baskets Limburg sind wieder da – und wie. Der Aufsteiger gewann sein erstes Punktspiel in der 1. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord nach der langen corona-bedingten Pause klar gegen den MTV Kronberg.

VON DR. PETER KÖHLER

Baskets Limburg – MTV Kronberg 67:48 (36:30). Aber fast wichtiger war doch die Tatsache, dass in der aktuellen Corona-Krise überhaupt gespielt werden konnte – und das dann sogar mit 60 Zuschauern und einem überzeugenden Hygienekonzept in der Sporthalle der Tilemannschule. Und dank der Live-Stream-Übertragung erlebten viele weitere Fans das Spiel im Internet.

Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass mit Milo Crnjac für Kronberg und Danny Stallbohm für Limburg zwei Trainer an der Seite standen, die ihre Mannschaften schon seit mehr als zehn Jahren betreuen – ein Zeichen von Konstanz, das gerade in der Basketball-Regionalliga beispielhaft ist. Nicht wirklich gut ins Spiel war jedoch Danny Stallohms neu zusammengestelltes Team gekommen: Außer zwei von KJ Sherill verwandelten Freiwürfen war ihm in den ersten fünf Spielminuten kein Korberfolg gelungen. Besser sah es dagegen beim MTV aus, und so war es nur folgerichtig, dass sie nach sieben Minuten schon mit 13:6 vorne lagen.

Dann schien aber bei den Limburgern der Knoten zu platzen. Neben dem Amerikaner kamen jetzt auch die beiden Kroaten Matej Kljaic und Igor Stojanovic zu Punkten – ein 9:0-Lauf sorgte für die erste Baskets-Führung, die dann auch mit ins zweite Viertel genommen werden konnte.

Kleiner Durchhänger vor der Pause

Die hielt allerdings nur bis zum ersten Kronberger Angriff, den Roman Moschny mit einem Dreier abschloss. Ein weiterer Dreier des gleichen Spielers brachte seinem Team noch einmal einen Sechs-Punkte-Vorsprung, ehe die Limburger Angriffsreihe sich wieder besser in Szene zu setzen wusste.

Mit zwei von den Zuschauern bejubelten Drei-Punkte-Würfen von Justin Stallbohm und Berkant Campinar drehte sie den Spieß wieder um und sorgte dafür, dass Limburg mit einem beruhigenden 36:30 in die Halbzeitpause ging.

Was im dritten Spielabschnitt folgte, war eine überragende Demonstration der Limburger Defensiv-Kunst – ganz nach dem Geschmack von Danny Stallbohm – die den Kronbergern in zehn Minuten gerade einmal vier Punkte, davon zwei durch Freiwürfe, gestattete. Auch wenn die Limburger Offense noch Verbesserungspotenzial erkennen ließ, sorgten doch die 19 Punkte, die sie in diesem Abschnitt erzielte, für eine frühe Vorentscheidung. Ohne den Sieg noch einmal in Gefahr zu bringen, durften es die Gastgeber im Schlussviertel etwas ruhiger angehen lassen. Auch die jetzt häufigeren Einwechslungen brachten keinen Bruch mit sich, und so stand am Ende ein klarer und stattlicher 67:48-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Mit dem Sieg liegen die Baskets hinter Langen, das schon in der Vorwoche noch höher gegen Kaiserslautern gewonnen hatte, aber vor Idstein, das gegen Gießen die Nase vorn hatte, auf dem zweiten Tabellenplatz. Und damit steht schon am nächsten Wochenende mit dem Limburger Gastspiel in Langen eine erste Spitzenbegegnung an. dr. peter köhler

Limburg: Berkant Campinar 5 (1), Matej Kljaic 10, Liam Müller, Justin Philip Stallbohm 12 (3), Igor Stojanovic 8, Eddy Claudel Takongmo, Liam Hübener, Keith Eugene Sherrill Jr 30, Anton Reusch, Norman Klima 2, Mantas Bernatavicius, João Batista da Silva Eduardo.

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