Kämpft derzeit mit seinen Baskets Limburg um den Aufstieg in die Pro B: Justin Philipp Stallbohm.
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Kämpft derzeit mit seinen Baskets Limburg um den Aufstieg in die Pro B: Justin Philipp Stallbohm.

Basketball: Play-offs zur 2. Bundesliga

Baskets Limburg: Aller Anfang ist schwer

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Wie bei realistischer Betrachtung zu erwarten war, haben die Baskets Limburg den Trainingsrückstand bis zum Beginn der Aufstiegsspiele zur 2. Basketball-Bundesliga, der Pro B, nicht mehr aufholen können: Das erste Auswärtsspiel in Fellbach brachte eine klare Niederlage. 

Da Limburg aber durchaus mit dem Gegner mitzuhalten vermochte, muss die Niederlage noch nicht das Ende der Aufstiegsträume bedeuten. Dazu ist aber schon am heutigen Samstag, 16 Uhr, eine deutliche Leistungssteigerung bei den eher noch stärker einzuschätzenden Oberelchingern nötig, ehe bereits tags darauf, 18 Uhr, im ersten Heimspiel Fellbach zur Sporthalle der Tilemannschule anreisen wird. Zuschauer sind nicht gestattet.

SV Fellbach – Baskets Limburg 89:52 (40:24). Begonnen hatte das im Wesentlichen mit den Spielern vom Oktober angetretene Team von Danny Stallbohm sehr verhalten: Der Tip-Off ging verloren und führte auch sofort zum 2:0 für Fellbach. Als nach gut zwei Minuten die Schwaben mit ihrem ersten Dreier 11:2 führten, versuchte der Baskets-Coach mit einer ersten Auszeit etwas Beruhigung ins Spiel zu bringen. Das war auch von Erfolg gekrönt, denn danach stellte sich die Verteidigung besser auf die Fellbacher Angriffe ein, und in der Offense fielen auch endlich die Bälle in den gegnerischen Korb. Gut eine Minute vor Viertelende brachte Justin Stallbohms erster Dreier sein Team bis auf einen Punkt heran. Die Chance, sogar die Führung zu übernehmen, wurde durch einen Ballverlust verspielt. Fellbach konterte, aber der mit aller Überlegung erzielte zweite Dreier Justin Stallbohms sorgte zehn Sekunden vor der Sirene für das 19:18.

Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Baskets noch einmal die Möglichkeit, in Front zu ziehen, aber erneut sorgte ein leichtfertiger Ballverlust für den sofortigen SVF-Konter. Jetzt war es mit dem Limburger Spielfluss dahin. Ganze sechs Punkte sollten sie in diesem Spielabschnitt zustandebringen, während Fellbach die Korbdifferenz ständig erhöhte. Das 40:24 zur Halbzeit bedeutete die erste Vorentscheidung.

Zwar hätten die Baskets das Spiel mit einer Energieleistung noch einmal drehen können, doch die blieb aus. Oft waren es Einzelaktionen von K. J. Sherill und Matej Kljaic, die zu Korberfolgen führten. Und auch das Glück war nicht immer auf Limburger Seite. Immerhin ging das dritte Viertel nur mit 24:16 verloren – im Schlussviertel ließen die Kräfte nach, so dass das Resultat höher ausfiel, als es dem Spielverlauf entsprach. DR. PETER KÖHLER

Limburg: Campinar 2 (Punkte), Kljaic 11 (1), Kus 3 (1), J. Ph. Stallbohm 15 (5), Westerhaus 3, Müller, Sherrill jr. 14, Klima 2, Bernatavicius 2, da Silva Eduardo, Johannes 2.

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