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Jack Ocwieja macht sich lang und länger.

2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord

Baskets ab Minute vier wie losgelöst

Ein wirklich gelungener Basketball-Abend in der Tilemannschule – zumindest, wenn man die „Limburger Brille“ aufhat: Die Minis durften zusammen mit ihren großen Vorbildern einlaufen. Sehr souverän präsentierte sich das Team von Danny Stallbohm und ließ dem TuS Makkabi Frankfurt ab der 4. Spielminute nicht die Spur einer Chance.

VON DR. PETER KÖHLER

Die ersten fünf Punkte beim 98:66 (49:39)-Sieg der Baskets Limburg gegen den TuS Makkabi Frankfurt hatte Gästespieler Alexander Petrov erzielt. Doch anders als noch in Bensheim hatten die Limburger Dreierschützen mehr Glück mit ihren Versuchen: Schon der erste von Justin Stallbohm traf, wenig später tat es ihm Jack Ocwieja gleich, und nach dem dritten Erfolg von Kellon Thomas stand es nach sechs Minuten bereits 18:10. Doch nicht nur die Dreierschützen wussten zu überzeugen, auch die Center-Aktionen von Brandon Cataldo und Jack Ocwieja waren sehr erfolgreich und von den Frankfurtern kaum zu verteidigen. Und weil dazu noch die Sicherheit an der Freiwurflinie kam, war es nahezu zwangsläufig, dass das erste Viertel mit 28:17 an die Gastgeber ging.

Die ließen es dann in den zweiten zehn Minuten etwas ruhiger angehen. Und Coach Danny Stallbohm nutzte schon einmal die Gelegenheit zum Wechseln. Erik Flood setzte sich mit zwei feinen Halbdistanzwürfen in Szene, weitere Dreier von Justin Stallbohm und Kellon Thomas folgten und hielten Makkabi auf Distanz.

Mit 49:39 ging es in die Halbzeit, und nach einem Frankfurter „Weckruf“ in Form zweier direkt aufeinanderfolgender Dreier drehten die Domstädter richtig auf: Ein 21:0-Lauf nahm den Frankfurtern die letzte Chance auf eine Ergebnisverbesserung, und als das Schlussviertel mit einem Limburger Vorsprung von 27 Punkten begann, stand selbst für die skeptischsten Basket-Fans nur noch die Höhe des Sieges in Frage: Dass der am Schluss dann nicht mehr dreistellig wurde, ist sicher zu verschmerzen.

Weil der TV Idstein sein Auswärtsspiel in Bad Bergzabern gewann, rücken die Taunusstädter wieder an die Tabellenspitze vor. Mit dem gleichen Punktekonto wie Lich haben sie auch wegen des gewonnenen Direktvergleiches im Kampf um die Meisterschaft wohl die besseren Karten. Limburg rutscht – ebenfalls wegen des direkten Vergleichs – wieder an Bad Bergzabern vorbei auf den dritten Rang. Mit zwei vier Minuspunkten mehr als die beiden Spitzenteams sind die Chancen auf den Titel aber nicht mehr realistisch. Allerdings können Justin Stallbohm & Co. mit den beiden noch ausstehenden Spielen gegen Idstein und in Lich das Titelrennen noch beeinflussen. 

Limburg: Welday Beyene 2, Berkant Campinar 5 (1), Brandon Lee Cataldo 18, João Batista da Silva Eduardo, Erik Flood 9, Thomas Gleibs, Norman Klima 2, Kaan Kus, Jack Adam Ocwieja 23 (1), Anton Reusch, Justin Philip Stallbohm 14 (3), Kellon Phillip Thomas 25 (3).


2. Regionalliga SW/N

Eintracht Frankfurt - VfL Bensheim 64:87

SG Koblenz II - Gladiators Trier II 90:79

TV Bad Bergzabern - TV Idstein 70:82

Baskets Limburg - Makkabi Frankfurt 98:66

Krofdorf/Gleiberg - TV Langen II 84:86

1. (3) TV Idstein 14 11 3 1141:949 22

2. (1) Lich Basketball 14 11 3 1186:1053 22

3. (4) Baskets Limburg 16 11 5 1351:1153 22

4. (2) Bad Bergzabern 16 11 5 1292:1186 22

5. (5) VfL Bensheim 15 10 5 1261:1153 20

6. (7) TV Langen II 15 8 7 1165:1127 16

7. (6) Eintr. Frankfurt 15 7 8 994:1090 14

8. (8) SG Koblenz II 16 6 10 1229:1357 12

9. (9) Makkabi Frankfurt 14 3 11 1012:1137 6

10. (10) Krofdorf/Gleiberg 16 3 13 1130:1333 6

11. (11) Gladiators Trier II 15 2 13 1101:1324 4

12. (12) BBC Montab. z.g. 0 0 0 0:0 0

Die nächsten Spiele: TV Idstein - Makkabi Frankfurt (Sa., 18 Uhr), Lich Basketball - VfL Bensheim (Sa., 19 Uhr)

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