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Mit viel Zug zum Tor: Justin Stallbohm (Limburg, rechts).

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Baskets: Pech im Wimpernschlag-Finale

Die eindrucksvolle Aufholjagd im Schlussviertel war am Ende doch vergeblich: In einem „Wimpernschlag-Finale“ verloren die Baskets Limburg ihr Auftaktspiel der neuen Saison in der 2. Regionalliga Südwest-Nord gegen die starke Frankfurter Eintracht mit vier Punkten 63:67 (24:37).

Während die Defense der Baskets Limburg mit den Rückkehrern Mantas Bernatavicius und Max Mattil unter dem Korb gegen die Frankfurter Eintracht eine gute Vorstellung bot, lief – außer in den letzten zehn Minuten – im Angriff nicht viel zusammen. Und wäre nicht Kapitän Justin Stallbohm mit seinen Dreipunktwürfen und den Versuchen von der Freistoßlinie so erfolgreich gewesen, hätte die Niederlage viel höher ausfallen müssen.

So steht das Team von Danny Stallbohm schon in der nächsten Auswärtspartie in Bad Dürkheim unter Druck, will es nicht den Saisonstart komplett daneben setzen. Dann sollte aber Neuzugang Matt Ross eingesetzt werden können und im Angriff für mehr Variabilität sorgen. Wieder „daheim“ sind zudem Deividas Baika und Julius Zurna, die in der „Starting Five“ aufliefen.

In der 9. Minute lag Limburg mit 15:11 vorne, aber ein 7:0-Lauf der Frankfurter drehte das Ergebnis wieder um. Im zweiten Viertel, das vorentscheidend für die Niederlage war, lief zunächst im Angriff gar nichts zusammen. Binnen fünf Minuten gelangten nur zwei Freiwurftreffer durch Justin Stallbohm im Korb, und die Eintracht war bis auf 30:17 davongezogen. Zwar verbesserte sich das Limburger Angriffsspiel leicht, doch blieb beim 13-Punkte-Rückstand.

Ein erstes Aufbäumen wurde zu Beginn des dritten Viertels sichtbar: Mit einem Treffer von Mantas Bernatavicius und zwei Dreiern von Justin Stallbohm kamen die Baskets bis auf fünf Punkte heran, aber die Frankfurter gingen dennoch mit einem Elf-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel. Hier sah es nach einem klaren Gäste-Erfolg aus, ehe endlich Schwung in die Limburger Angriffe kam: Deividas Baika, Max Mattil und Justin Stallbohm sorgten mit ihren Treffern für einen 17:0-Lauf, der dann vier Minuten vor Spielende für den umjubelten Ausgleich zum 59:59 sorgte.

Zwei Nahdistanztreffer von Julius Zurna sicherten sogar seinem Team eine Drei-Punkte-Führung mit zwei Minuten Restspielzeit. Die Frankfurter kamen zu einfachen Punkten und lagen eine Minute vor der Schluss-Sirene mit 66:63 vorne. Der zum Ausgleich nötige Dreier wollte nicht fallen. 

Limburg: Baika 12 (1), Bernatavicius 6, Campinar 3 (1), Eduardo, Greff, Kreuzer, Kus 3 (1), Mattil 4, Reusch, Stallbohm 26 (5), Zurna 9 (1).

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