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2. Basketball-Regionalliga

Baskets zünden zu spät

Im Spitzenspiel der 2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord mussten sich Baskets Limburg trotz einer guten Defensivleistung beim TV Idstein geschlagen geben.

Nach dem 74:69 (39:28)-Sieg gegen die Baskets Limburg behält der TV Idstein die Tabellenführung, weiterhin gefolgt von Lich, das sein Heimspiel gegen Koblenz klar gewonnen hat. Da überraschend Bad Bergzabern in Montabaur verlor, fällt das Team von Danny Stallbohm hinter Bensheim auf Rang vier zurück. In der Idsteiner Taubenberghalle waren zwar die ersten beiden Punkte an den TVI gegangen, doch die anfänglichen drei Spielminuten gehörten eindeutig den Domstädtern: Liga-Topscorer Kellon Thomas brachte sein Team schnell mit fünf Punkten in Führung, und als in der dritten Minute Kaan Kus zum 2:7 traf, hatten die mitgereisten Limburger Fans allen Grund zum Jubeln. Der Applaus war allerdings nicht von langer Dauer, denn in der Folge kamen die Idsteiner Angreifer immer besser in Schwung, schlossen schnell auf und brachten ihre Mannschaft bis zum Ende des ersten Viertels mit 21:13 in Front. Nicht mehr ganz so einseitig verlief anschließend das zweite Viertel. aber hätte nicht Kellon Thomas in der letzten Minute vor der Pause mit einem Dreier und zwei verwandelten Freiwürfen für eine Ergebnisverbesserung gesorgt, wäre der Halbzeitrückstand wohl auf mehr als elf Punkte angewachsen. Es sollte dann weitere sechs Minuten dauern, ehe die Spieler um Baskets-Kapitän Justin Stallbohm endlich den Limburger Sturmlauf eröffneten: Mit einem 12:0-Lauf vermochten sie bis zum Viertelende das 49:37 tatsächlich wieder in einen ausgeglichenen Spielstand zu verwandeln: Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage wurde somit ins Schlussviertel vertagt. Und dieser letzte Spielabschnitt wurde mit hoher Intensität geführt und zeigte mit hochklassigem Basketball noch einmal, dass beide Mannschaften mit Recht zu den Spitzenteams der 2. Regionalliga gehören. Hier hatte zunächst das Team aus der Hexenturmstadt die Nase vorn, doch als Julen Pickett in der Schlussminute seine Mannschaft mit dem Stand von 71:68 auf drei Punkte heranbrachte, hätte das Spiel noch einmal zu Gunsten von Limburg kippen können. Weil aber von den nachfolgenden fünf Freiwürfen nur noch einer ins Ziel fand, blieb es letztlich beim verdienten Erfolg der Gastgeber.

Limburg: Berkant Campinar, Erik Flood 4, Norman Klima, Kaan Kus 2, Niclas Melzer, Jack Adam Ocwieja 8, Aitor Julen Pickett Lazo 8, Anton Reusch, Justin Philip Stallbohm 11 (2), Silas Steinke 4, Kellon Phillip Thomas 32 (3).

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