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Sie gewann mit den Damen der TSG Eddersheim in Nied: Lena Thoß.

Handball

Beachcup hinter der Niddakampfbahn erfreut sich großer Beliebtheit

Prächtiges Wetter, dazu eine leichte angenehme Brise – das förderte die Spielfreude der Aktiven beim Beachhandball des Beachcup Frankfurt an der „Playa de Nied“ hinter der Niddakampfbahn. An drei Tagen gaben alle ihr Bestes.

Schwerpunkt des Cups ist das Turnier im Beachhandball. Hier nahmen zwölf Frauen- und zehn Männer-Mannschaften teil. Für diesen Cup hatten sich alle Frauen- und Männermannschaften lustige Namen zugelegt wie z. B. Bembeltown (SG Nied) u. Ballerdasdarein (TSG Eddersheim). „Die lustigen Namen sind bei uns Programm“, erklärte Judith Grommes. Sie wickelte mit ihrem Organisationsteam den Cup reibungslos ab.

Das Frauen- und Männer Beachhandball-Turnier stand im Zeichen der TSG Eddersheim. Die Frauen gewannen als Team Eddschmer City Girls das Finale gegen Lascho Karacho (TSG Oberursel) mit 2:0 (13:11/16:14). Damit gelang ihnen die Revanche für die letztjährige Finalniederlage. Die Männer als Team Ballerdasdarein behaupteten sich gegen Bembeltown (SG Nied) mit 9:8 und 15:11.

Auf dem Spielfeld, das nicht ganz der Regelgröße – 27 m lang, 12 m breit – entsprach, gab es in zwölf Stunden eine Reihe von gutklassigen Spielen. In 108 Partien zeigten die gelernten Handballer und Handballerinnen, es waren Teams vom Bezirk bis zur 3. Liga vertreten, dass sie auch mit dem etwas kleineren Ball umgehen können. Die Spielphilosophie – schnelles genaues Passspiel – hatten viele Teams nach kurzer Eingewöhnungszeit schnell verinnerlicht.

Den Reiz erhält das Spiel durch eine doppelte Wertung bei Toren durch „Kempa-Trick“, Spin –Shot (Sprungwurf mit Drehung um die eigene Achse) und Treffer der Torleute. Dafür gab es bei den Teams, die am Ende vorne landeten, fast immer Spezialisten. Mit zunehmender Spieldauer nahmen diese Aktionen zu, sehr zur Freude der Zuschauer. Über alle drei Tage verteilt waren es nach Angaben von Judith Grommes etwa 800 Zuschauer.

Das Siegen stand nicht im Vordergrund. Entspannt Spaß haben ist das Motto für die etwa 700 Teilnehmer des Beachcups. „Das halten wir seit über 20 Jahren so und sind damit gut gefahren“, betonte Grommes.

„Das war auch der Grund, weshalb wir unsere Abschlussfahrt nach Nied gemacht haben. Sportlich war uns klar, dass wir hier nichts holen“, meinte Judith Bichmann vom TV Westfalia Mende-Sauerland bei Dortmund. Ihr Team hatte somit die weiteste Anreise und feierte beim Beachcup Premiere. „Viele Mannschaften kommen auch schon seit Jahren. Auch eine Stärke unserer Veranstaltung“, befand Grommes stolz.

Neben der guten Stimmung, für die bei den Spielen die DJs sorgten, reizt Kai Schmeckthal (20), der beim TV Altenhaßlau in der A-Klasse spielt und seit 16 Jahren aktiver Handballer ist, das besondere Feeling. „Beim Beachhandball kann man auch mal was probieren. Wenn das schief geht, ist das egal. Ein Sieg ist nur ein Bonus“, meinte er.

Im Beach-Soccer war Seriensieger „Frau Rauscher“ Dauborn nicht zu stoppen. Im Finale gab es einen 5:1 Erfolg über AG Barcadi. Für Dauborn war es bereits der achte Sieg.

„Wir sind mit dem diesjährigen Turnierverlauf absolut zufrieden. Sportlich und organisatorisch ist es gut gelaufen. Es gab keine schlimmen Verletzungen, es herrschte über drei Tage eine tolle Stimmung und alle waren stets gut gelaunt. Die Idee, auch für C-, D- und E- Jugendliche der Mädchen und Jungen Beachhandball anzubieten, wurde hervorragend angenommen. Es haben 24 Mannschaften teilgenommen“, zog Judith Grommes eine positive Bilanz. Das gilt auch im Hinblick auf das Rahmenprogramm. Es ließ keine Wünsche offen.

Das Flutlicht-Handball-Rasenturnier (Mixed) gewann bei den Frauen die SG Nied 1, bei den Männern HSG Stockstadt/Mainaschaff. Alle Ergebnisse gibt es unter .

(rmü)

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