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Bei der SG Heringen/Mensfelden macht‘s der Chef selbst

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Von: Marion Morello

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Intensives A-Liga-Top-Spiel in Dorndorf: Der einheimische Leon Blech (links) sitzt Torjäger Till Kremer (SG Heringen-Mensfelden) im Nacken.
Intensives A-Liga-Top-Spiel in Dorndorf: Der  einheimische Leon Blech (links) sitzt Torjäger Till Kremer  (SG Heringen-Mensfelden) im Nacken. © Klaus-Dieter Häring

Die SG Heringen/Mensfelden hat die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg mit einem Sieg beim FC Dorndorf 2 verteidigt. Während Merenberg das „Kellerduell“ mit dem SV Thalheim zu seinen Gunsten entschied, verabschiedete sich der SV Anadolu Limburg aus der unteren Tabellenhälfte. fri

FC Dorndorf 2 – SG Heringen/Mensfelden 0:1 (0:1). Das Spitzenspiel wurde von beiden Mannschaften intensiv geführt, und die erste Halbzeit bot gute Torchancen auf beiden Seiten. Eine davon nutzte Spielertrainer Sascha Merfels nach einem Freistoß per Kopf zur 1:0-Führung für die Hünfeldener. Im Gegenzug verpassten Jonas Philipp und Johann Zahn den Ausgleich. Im zweiten Durchgang versuchte Dorndorf mit aller Macht, mehr Druck auszuüben, scheiterte jedoch entweder an der gut gestaffelten Verteidigung der SG H/M oder an deren Keeper Jens Lendle. Da die Merfels-Elf ihre Konter nicht nutzte, blieb die Partie bis zum Schluss spannend.

Dorndorf: Münster, Müller, Blech, J. Lahnstein, Kliem, J. Weyer, Ahlbach, Philipp, Vogt, Zahn, Keppler (H. Lahnstein, Bill, Zey, J. Jung, T. Weyer, L. Weyer, Dobischok) – Heringen/Mensfelden: Lendle, Dale, Meister, T. Doogs, Eren, D. Doogs, Schmidt, Merfels, Kremer, Becker, Wolff (Rehbein, Anzalone, Gärtner, Kaufmann) – Tor: 0:1 Merfels (29.).

RSV Weyer 2 – FSG Dauborn/Neesbach 5:0 (0:0). Die FSG bestimmte die ersten 20 Minuten, schlug daraus jedoch kein Kapital. Als Weyer stärker wurde und die Defensive der Gäste sowohl spielerisch als auch bei Standards vor Probleme stellte, ließen Wengenroth und Wecker ihre Chancen ungenutzt, da Keeper Müller im Eins-gegen-Eins bärenstark parierte. Es waren fünf Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, als Schröder im Strafraum freigespielt wurde, querlegte, Dauborns Odisho nicht mehr zu klären vermochte und der Ball von seinem Fuß ins eigene Tor trudelte. Müller im FSG-Tor verhinderte bei einer Doppelchance von Schröder und Wecker das 2:0. Der vermeintliche Ausbau der Führung wurde aufgrund einer Abseitsstellung einkassiert, bevor Blecher auf die Reise geschickt, eigentlich schon von FSG-Keeper und -Verteidiger nach links abgedrängt wurde, aber einen Haken schlug und sehenswert zum 2:0 ins lange Eck schlenzte. Schröder erzielte nach einem Eckball die Vorentscheidung zum 3:0. Henrik Schmitt sowie Blecher schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Weyer: Pakula, Wengenroth, Loresch, T. Schmitt, Gröger, H. Schmitt, Weber, Mattersberger, Becker, Schröder, Wecker (J. Schmitt, Blecher, Schönbach, Wittmann, Jallow) – Dauborn/Neesbach: L. Müller, M. Strom, Jäger, Odisho, B. Müller, Jones, Bozan, J. Strom, Stengel, Zedan (Ja. Schmitt, Belz, Jo. Schmitt, Hardan) – Tore: 1:0 Sargon Odisho (50., Eigentor), 2:0 David Blecher (67.), 3:0 Jonas Schröder (72.) 4:0 Henrik Schmitt (84.), 5:0 David Blecher (85.) – Zuschauer: 45.

SG Weinbachtal – FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen 2:4 (1:1). Spannender kann Fußball kaum sein. Der Außenseiter ging zur Überraschung aller durch Kratzheller nach fünf Minuten in Führung. Kein Problem für die FSG, denn die hatte mit Zoric einen Mann in ihren Reihen, der mit einem Hattrick – für den er sich allerdings reichlich Zeit nahm – bis zur Schlussphase die Verhältnisse wieder gerade rückte. Allerdings brachte Burger mit dem Anschlusstreffer das Wirbelauer Schiff noch einmal ins Wanken, ehe Eller für klare Verhältnisse sorgte.

Weinbachtal: Gruszka, Staudt, Caspari, Weide, May, Fonzo, Rosenkranz, Burger, Ketter, Brahm, Kratzheller (Meissner, Y. Hainz, Heil, Alker, L. Hainz) – Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen: Probszt, A. Zöller, Eller, Friedrich, Pfeiffer, L. Stoll, Zoric, F. Stoll, Y. Zöller, Illgen, Neuser (Stähler, da Silva, Keul) – Tore: 1:0 Tim Kratzheller (5.), 1:1 (35.), 1:2 (72.), 1:3 (83.) alle Ognjen Zoric, 2:3 André Burger (85.), 2:4 Bastian Eller (86.).

SG Merenberg – SV Thalheim 3:2 (3:1). Was für ein furioser Start der Merenberger. Drei Treffer in vier Minuten, zwischen der 17. und 21. legte das Team den Grundstein für de zweiten Saisonsieg und überholte ganz nebenbei die Thalheimer. Zwar konnte Süleyman Gezici alsbald verkürzen (25.), doch das Anschlusstor durch Dennis Melbaum fiel erst in der Nachspielzeit.

Merenberg: Jusmann, Fiedler, Dannewitz, Panahi, Weissmüller, Elenschleger, Schlotgauer, Boeth, Schmidt, Engelmann, Hoffmann (Roeth, Junker, Budecker, Schermuly) – Thalheim: Nazarenko, Plotz, Hannappel, Andres, Scholz, Konstandinidis, Gezici, Melbaum, Ice, Prohaska, Günes (Schmidt, Berisha, Weser, Schneider) – Tore: 1:0 (17.), 2:0 (19.) beide Maximilian Hoffmann, 3:0 Yannick Dannewitz (21.), 3:1 Süleyman Gezici (25.), 3:2 Dennis Melbaum (90.+1).

SV Anadolu Limburg – SV Erbach 2:0 (1:0). Die ersatzgeschwächte Heimmannschaft hatte die Partie im Griff und holte sich ein verdienten Heimsieg. Anadolu hätte die Partie frühzeitig entscheiden können oder müssen, hatte im Abschluss aber etwas Pech: Fünfmal traf der SVA das Aluminium. Der SVE hatte im ersten Durchgang zwei Chancen, die Keeper Adem Korkmaz vereitelte. Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte den verdienten Erfolg.

Limburg: Adem Korkmaz, Özel, Kesgin, Yorulmaz, Sancak, M. Simsek, F. Kesmen, F. Simsek, Aytekin, Ö. Kesmen, Saygili (Ali Korkmaz, Can, Khan, Kaya) – Erbach: Jegelka, Weber, Endres, Busch, Nendersheuser, Kliem, Bermbach, Litzinger, Hofmann, Burbach (Homrighausen, Beuerbach, Hollingshaus, Becker) – Tore: 1:0 Muhammad Simsek (5.), 2:0 Ferhat Kesmen (82.).

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