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Marlon Urban (TV Weißkirchen) beim "Anflug" zu Sprung.

Turngau Feldberg

Beim Hilse-Pokal zeigen am Freitag Turntalente ihr Können

Der Turn-Nachwuchs des TV Weißkirchen und der SGK Bad Homburg ist gut drauf. Das zeigte jüngst auch der Ländervergleichskampf in Koblenz.

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie hoch das Leistungsvermögen der Turner aus dem Hochtaunus ist, der ist beim Wettbewerb um den Bernhard-Hilse-Gedächtnispreis genau richtig. Am morgigen Freitag steigt das Pokal-Turnen kombiniert mit dem dritten Wettkampftag der Gau-Schüler-Liga in der Turnhalle der IGS Stierstadt. Im Fokus stehen dabei Talente und Aktive des TV Weißkirchen und der SGK Bad Homburg, die um die Nummer eins im Turngau Feldberg seit Jahren konkurrieren.

Die Rollen sind klar verteilt: In den jüngeren Altersklassen der Schüler hat sich der SGK-Nachwuchs bereits für das Finale der Hessischen Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert, die Kirdorfer Talente haben sich nun vorgenommen, schwierige Übungen zu turnen. Bei den älteren Schülern (Jahrgang 2003 und jünger) startet der TVW im Alleingang. Spezial in den oberen Altersklassen verfügen die Weißkirchener über die besseren Individualisten, weswegen sie auch erneut als Favorit in den Team-Wettkampf um den Hilse-Pokal gehen.

Beim Ländervergleichskampf in Koblenz hat gerade ein Quartett unter Beweis gestellt, welch große Talente im Hochtaunus weiterhin ausgebildet werden. Mit den Weißkirchenern Marlon Urban (U 17), Mika Blohsfeld (U 15), Moritz Hinrichsen und dem Bad Homburger Julian Rettig (beide U13) stellten die Turner des Turngaus Feldberg ein Drittel der Hessenauswahl.

In der CGM-Arena hatten die Hessen (409,05) gegenüber den stark turnenden Sachsen (405,05) das bessere Ende für sich. Auf den Plätzen drei und vier landeten Mittelrhein (394,35) und Thüringen (390,20). In drei Wettkampfklassen trafen die Auswahlen aufeinander. In der U 15 mit TVW-Talent Mika Blohsfeld trennten nur drei Zehntelpunkte die Top 3. Hessen wurde zwar nur Dritter hinter Mittelrhein und Sachsen, verlor aber punktemäßig nicht an Boden. Und weil das U 13-Team mit den solide turnenden Moritz Hinrichsen und Julian Rettig den zweiten Platz belegte (Klassensieger Justus Sporleder/KTV Obere Lahn), konnte das U 17-Team mit seinem souveränen Klassensieg den Erfolg der hessischen Jungs sichern. Einer der Höhepunkte war Marlon Urbans Bodenübung, für die er mit 13,80 Punkten die Tageshöchstwertung erhielt.

Am Traditionswettkampf der Auswahlmannschaften, der nach der Wende entstanden war, nahm der hessische Verband allerdings mit keiner Mädchen-Riege teil. Deshalb blieb in der Gesamtwertung nur der letzte Platz. rem

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