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Beim SV Rot-Weiß Hadamar wird‘s knackig

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Freuen sich auf die Play-offs (von links): die Hadamarer Marco Koch, Jerome Zey und Mirco Dimter.
Freuen sich auf die Play-offs (von links): die Hadamarer Marco Koch, Jerome Zey und Mirco Dimter. © Patrick Jahn

Sowohl für den Verein SV Rot-Weiß Hadamar als auch für Trainer Stefan Kühne besteht Planungssicherheit. Bekanntlich haben der Chefcoach und seine beiden Co.-Trainer, Ralf Schuchardt und Maximilian Reitz, die Verträge für die Fußball-Hessenliga-Saison 2022/23 verlängert. Bis es soweit ist, steht aber noch die Aufstiegsrunde auf dem Programm – und die wird es in sich haben. 

Stefan Kühne gibt sich mutig: „Wir wollen eine gute Rolle spielen und uns im oberen Tabellenbereich festsetzen.“ Beim Blick auf die letzten Spiele des vergangenen Jahres jedoch dürfte diese Hoffnung ziemlich schnell zerschellt werden. Der Rot-Weiß-Coach erklärt, warum die Monate November und Dezember mit nur einem Zähler aus sechs Spielen so schlecht waren: „Wir haben nun mal einen sehr kleinen Kader und mussten durch etliche englische Wochen. Und als die Zahl der Verletzungen angestiegen ist, wurde es natürlich dünner. Das sollte uns in der Aufstiegsrunde nicht passieren, weshalb wir in der Vorbereitungszeit auch hart trainieren werden.“

Apropos Vorbereitung: Die Fürstenstädter legen am morgigen Freitag los. Individuelle Trainingspläne hatte Stefan Kühne nicht verteilt. „Ich vertraue unseren Spielern. Jeder hatte die Aufgabe, sechs bis acht Läufe zu absolvieren. Zu Beginn der Vorbereitung werden wir dann einen Lauf-Test machen, aus dem ich meine Schlüsse ziehen kann.“ Auch was die weitere Planung angeht, gibt sich der Ex-Profi angriffslustig: „Wir brauchen die Fitness, die wir zu Beginn der Saison hatten. Da waren wir sehr erfolgreich. Für die Spieler wird es also knackig, denn wir haben das Ziel, eine gute Runde zu spielen. Und dafür werden wir sechs Wochen lang hart arbeiten.“

Wölfinger und Burggraf wieder am Start

Aus seinem „Lazarett“ werden mit Tristan Burggraf und Brooklyn Wölfinger zwei Spieler wieder zum Kader stoßen. Stefan Kühne meint: „Mit den beiden werden wir schon im Vorfeld Einheiten machen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.“ Ist das der Fall, greifen die Rot-Weißen mit 17 Feldspielern und zwei Torhütern ab 12. März wieder voll an – so zumindest die Hoffnung.

Am Kader selbst wurden keinerlei Veränderungen vorgenommen, auch weil der Trainer den Spielern, die sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert hatten, weiterhin vollstes Vertrauen schenkt. „Unser Fokus, was Neuzugänge angeht, liegt eher auf der nächsten Saison. Wir wollen auf dem Transfermarkt zuschlagen, haben aber keinen Druck. Dennoc h werden wir mit Gesprächen schon in den nächsten Woche loslegen.“

Neben einer guten Platzierung in der Aufstiegsrunde ist es natürlich das große Ziel, den Kreispokal wieder in die Fürstenstadt zu holen. Voraussichtlich Ende März geht es im Viertelfinale zunächst zum Gruppenligisten SG Selters. Bis zum Punktspiel-Auftakt am 12. März gegen den FSV Fernwald bestreiten die Hadamarer auch eine Reihe von Testspielen.

Gleich siebenmal bittet Stefan Kühne seine Elf in den Wettkampf-Modus. Los geht’s bereits an diesem Samstag beim Kreisoberligisten SV Elz (14 Uhr), ehe Partien bei der TSG Oberbrechen (Donnerstag, 3. Februar, 19 Uhr), gegen den FC Waldbrunn (Samstag, 5. Februar, 14 Uhr), beim Hessenligisten Türk Gücü Friedberg (Samstag, 12. Februar, 14 Uhr), gegen den SV Niedernhausen (Samstag, 26. Februar, 17 Uhr), gegen den Hessenligisten SC Waldgirmes (Samstag, 5. März, 14 Uhr) und auch beim FSV Fernwald (Samstag, 19. Februar, 14 Uhr) dafür sorgen sollen, dass die Rot-Weißen ab März wieder ein anderes Gesicht zeigen als noch im Winter des Vorjahres. PATRICK JAHN

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