Bereit für das Derby

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Am ersten Spieltag des neuen Jahres zeigten die beiden Frankfurter Kegel-Zweitligisten auf ihre Art und Weise Konstanz. Im Stadtduell am Samstag (13 Uhr) beim FTV sinnt es den Gästen aus Bockenheim nach Wiedergutmachung für die knappe und überraschende Hinrundenniederlage.

Mit dem sechsten Heimsieg, dem fünften in Folge, beendete der KSC Frankfurt Bockenheim den 13. Spieltag der Mitte-Gruppe. „Die Motivation war groß, sich für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren“, kommentierte Hartmut Rauch das 5575:5450 über den bisherigen Zweiten TV Haibach.

Nach dem Startertrio hatte sich freilich kein deutlicher Sieg der Gastgeber abgezeichnet. Der Vorsprung betrug lediglich elf Holz. Hans-Jürgen Walther (966 Holz) konnte sich zwar gegen Armin Reis (924) in Szene setzen. Doch Jürgen Baum erwischte einen schwachen Start ins neue Jahr und musste sich mit 886 Kegeln Markus Brunner, der die Gästebestleistung von 940 erzielte, deutlich beugen. Alexander Axthelm wiederum nutzte mit soliden 937 den durchwachsenen Tag von Thomas Haas (914) aus. Dank einer Steigerung brachte Torsten Depta (968) die Bockenheimer auf die Siegerstraße, da Marco Matheis (885) schwächelte. Das machte auch sein Haibacher Mitspieler Steffen Elbert (868), so konnte selbst Michael Zahn mit 880 den Vorsprung ausbauen. Rauch verwaltete schließlich nach starkem Start das Ergebnis, mit zufriedenstellenden 938 Kegel hielt er Stefan Bilz (919) auf Abstand.

Für den Frankfurter TV endete das Gastspiel in Mörfelden indes mit der fünften Auswärtsniederlage in Serie. „Wir hatten einen Absacker, der konnte nicht kompensiert werden“, konstatierte Sportwart Gerhard Jammer nach dem 5619:5786 bei Olympia II, das seine beste Saisonheimleistung zeigte.

Gemeint ist damit Jerko Liovic (862), der zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel fand und gegen den stark aufgelegten Pascal Jestädt (987) überfordert war. Nenad Miklausic (940) spielte zwar konstant gut, aber auch er konnte seinem Widersacher Robert Nägel (1005) nicht Paroli bieten. Aus dem Startertrio schaffte es lediglich Torben Jammer (937), sich nach Steigerung an Adrian Pantis (943) heranzupirschen. Das Minus betrug nun schon 196 – ein zu großer Rückstand für den FTV. Mirko Coskovic (958) begann sehr stark, er musste auf der letzten Bahn aber noch Altmeister Jürgen Fleischer (971) ziehen lassen. Zum besten Frankfurter avancierte wieder einmal Ivo Pejic: Mit 994 Holz hatte er Florian Schulz (909) voll im Griff. Schließlich agierte Simon Thoma (928) konstant – doch gegen den auftrumpfenden Alexander Geiß (971) reichte das wahrlich nicht.

(fri)

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