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Berlin war für die MTS-Schüler eine Reise wert

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Von: Volker Hofbur

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Zufriedene Gesichter am Brandenburger Tor: Die Sportler der Main-Taunus-Schule stellten sich zum Gruppenfoto auf. FOTO: main-taunus-schule
Zufriedene Gesichter am Brandenburger Tor: Die Sportler der Main-Taunus-Schule stellten sich zum Gruppenfoto auf. © Main-Taunus-Schule

Hofheimer schlagen sich gegen starke Konkurrenz wacker - Plätze drei bis sieben

Hofheim -Mit fünf Mannschaften war die Main-Taunus-Schule beim Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" vertreten. Dabei gab es für die Badmintonspieler eine Bronzemedaille, die übrigen Teams erreichten starke Platzierungen von Rang vier bis sieben.

Die von Arnd Vetters und Horst Emrich betreuten beiden Badminton-Mannschaften waren nach Berlin gereist. Der ältere Jahrgang der Wettkampfklasse II war sehr ausgeglichen besetzt, so dass Lehrertrainer Arnd Vetters mit einem Platz unter den ersten Sechs gerechnet hatte. Als Gruppenzweiter hinter dem Bundesstützpunkt Mühlheim erreichten die Hofheimer Schüler das Viertelfinale. Dort setzten sie sich gegen Jena mit 5:2 durch und trafen im Halbfinale auf den Bundesstützpunkt Hamburg. "Da war abzusehen, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen können. Die haben ganz andere Trainingsmöglichkeiten. In diesem Spiel habe ich alle Akteure eingesetzt", erklärte Vetters die 0:7-Niederlage, "da waren gute Einzelergebnisse dabei". Somit stand das Hofheimer Team im Kleinen Finale gegen Nienburg (Niedersachsen) und setzte sich dort mit 4:3 durch. "Da war eine tolle Stimmung und ein gutes Miteinander", freute sich Vetters nicht nur über die Bronzemedaille.

Mit der jüngeren Mannschaft der WK III hatte Vetters auch Ambitionen gehabt. Nach einem souveränen zweiten Platz in der Vorrunde verloren die Hofheimer im Viertelfinale aber knapp gegen Jena. "Wir haben drei Spiele mit 19:21 im dritten Satz verloren, danach aber ganz souverän den fünften Platz geholt. Da blicken wir optimistisch ins nächste Jahr", resümierte Vetters.

Die von Tim Schön und Meike Henkel trainierten Volleyballer der WK II mussten am ersten Tag um 5.15 Uhr aufstehen, da die Halle ab sieben Uhr geöffnet war. Dort gewann das Team, das sich aus Spielern der TuS Kriftel zusammensetzte, in der Vorrunde ohne Satzverlust gegen Hamburg und Baden Württemberg. Auch im Viertelfinale hatte Hofheim gegen Niedersachsen keine Mühe. "So waren wir auf einmal im Halbfinale mit einem zusammengewürfelten Team aus U18- und U16-Spielern. Das war überraschend", freute sich Schön, "wir hatten mit Platz acht spekuliert. Mich freute, dass die Jüngeren so gut gegen zwei Jahre ältere Gegner mitgehalten hatten. Das war eine echte Mannschaftsleistung". Gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen gab es eine 0:2-Niederlage. Im kleinen Finale gegen Mecklenburg-Vorpommern verlor die Main-Taunus-Schule knapp. "Im ersten Satz waren wir ganz nah dran, auch der zweite war umkämpft", erklärte Schön, "der vierte Platz ist mega, denn wir trafen hier auf Bundes- und Landesstütztpunkte".

In der Wettkampfklasse IV traten die drei Mädchen und zwei Jungen im Alter von 10 bis 13 Jahren zum zweiten Mal nach zehn Jahren für die Main-Taunus-Schule im Gerätturnen an. Fachschaftsleiterin Steffi Schnittker und Betreuerin Lisa Winheim waren mit dem sechsten Platz unter zwölf Teams sehr zufrieden. "Ich bin absolut zufrieden. Es gab einen zweistündigen Wettkampf an drei Geräten, dazu gab es Partner- und Synchronübungen und einen Fitnessteil mit Sprintübungen und Standweitsprung, wo sie sogar Zweite wurden. Die Kinder haben sich gut geschlagen und es genossen", freute sich Schnittker über einen gelungenen Auftritt.

Lehrertrainerin Natalie Deetjen holte mit den Basketballerinnen der Main-Taunus-Schule in der Wettkampfklasse II den siebten Rang. "Das war absolut in Ordnung. Wir haben als Mannschaft gespielt und gekämpft", war sie zufrieden. Dabei verschlief ihre Mannschaft das erste Spiel gegen Sachsen-Anhalt, das später den Sprung ins Halbfinale schaffte. Als Vierte von fünf Mannschaften kam das Team der Main-Taunus-Schule in das Spiel um Platz sieben, das es gegen Bremen mit 25:15 gewann. "Es wurde zwei Mal zehn Minuten gespielt, und du hattest nur eine Auszeit. Da musst du schnell reagieren", beschrieb Natalie Deetjen die Problematik für die Trainer.

Die Teilnehmer, Badminton, WK II: Moritz Discher, Bjarne Dittrich, Jarno Deters, Noah Yildiz, Oona Klann, Marie Führmeyer, Chaska Heidenreich, Lucia Amasifuen Tello. WK III: Jan Ickstadt, Zhen Huang, Luca Knoch, Lovis Deters, Marlene Buttkus, Avni Sinha, Lea Moll, Maya Yildiz.

Volleyball, WK II: Alexander Gerhardt , Max Hohenstatt, Tim Kiefer, Joris Knoll, Alexander Laubert, Max Müller, Erik Steusloff, Niklas Tiede , Richard Weishaupt, Finn Wellmann.

Gerätturnen, WK IV: Jannis Berker, Sina Berker, Linda Buttkus, Nicole Cretu, Alexios Dimitriadis.

Basketball, WK II: Anna Di Meglio, Katharina Heng, Chirara Irani, Johanna König, Angelina Loncar, Sarah Schumacher, Charlotte Siegel, Anna Lena Sieper, Katharina Wilde. Volker Hofbur

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