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Die Vorjahressiegerin bei den Juniorinnen: Bundesliga-Kunstturnerin Thea Klämt.

Max-Stillger-Stiftung fördert junge Sportler

Bewerbungs-Countdown läuft bis Sonntag

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Auch in diesem Jahr zeigt sich die Max-Stillger-Stiftung großzügig und fördert junge Sportler aus dem NNP-Land. Zum zweiten Mal wird zum Jahresende der „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ an Nachwuchssportler mit Perspektive überreicht. Bewerbungsschluss ist am Sonntag, 6. Dezember.

Namensgeber der hoch dotierten Preise ist der im vergangenen Jahr verstorbene Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus, dem das Ehrenamt und die Förderung des Sports im Kreis Limburg-Weilburg stets ein Anliegen waren. Eine finanzielle Förderung sollen die beste Juniorsportlerin, der beste Juniorensportler und die beste Junioren-Mannschaft erfahren. Der vor zwei Wochen eröffnete Bewerbungs-Countdown endet an diesem Sonntag, 6. Dezember.
Hermann Klaus war 2016/17 neben Gründer Markus „Max“ Stillger der maßgebliche Ideengeber in der Entstehungsphase der Max-Stillger-Stiftung, die es sich fortan zur Aufgabe gemacht hat, Kunst, Kultur, Erziehung, Katastrophen- und Zivilschutz, bürgerliches Engagement und natürlich auch den Sport zu fördern. Mit dem „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ will die Stiftung vor allem jungen, vielversprechenden, talentierten Sportlern helfen, sich weiterzuentwickeln.
Was kann man gewinnen? Die Preise können sich sehen lassen. Der beste Junior und die beste Juniorin erhalten jeweils 500 Euro, die gewählte Juniorenmannschaft satte 1000 Euro.
Die Jury. Wer in den Genuss der Fördergelder kommen wird, das entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus dem Vorstand und dem Kuratorium der Stiftung sowie ausgewählten Fachleuten zusammensetzt: Markus „Max“ Stillger und Simon Schneider (Stiftungsvorstände), Martin Richard (Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung), Thomas Weikert (Präsident des Tischtennis-Weltverbandes ITTF), Sven Medenbach (Kreisjugendwart im Sportkreis), Thorsten Wörsdörfer (Trainer in der Fußball-Hessenliga und Sportfachmann) und Marion Morello (ehemalige Leistungssportlerin und Sportredakteurin dieser Zeitung).
Wer kann sich bewerben? Teilnahmeberechtigt sind Sportler, die nach dem 31. Dezember 2001 geboren wurden und zum Jahresende folglich noch nicht 19 Jahre alt sind. Bei den Mannschaften gilt dies für alle Teammitglieder. Da die Max-Stillger-Stiftung vornehmlich in der Region Limburg-Weilburg aktiv ist, sollten auch die Bewerber möglichst aus der Region kommen, hier leben und/oder für einen Verein aus dem NNP-Land (Limburg-Weilburg, südlicher Teil des Westerwaldkreises und angrenzende Region des Rhein-Lahn-Kreises) starten. Die Stiftung behält sich vor, die Bewerbungen zu filtern, sollte die Zahl der Bewerber zu groß sein. Dieses Mal nicht teilnehmen dürfen die Sieger des Vorjahres: der Ruderer Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport), die Kunstturnerin Thea Klämt (TV Elz) und die Nachwuchsgarde der Rot-Weissen Funken Frickhofen.
Wie kann man sich bewerben? Kandidaten in den drei Kategorien – Juniorsportler, Juniorsportlerin, Juniorenmannschaft – können die Bewerbungsunterlagen auf der Homepage der Max-Stillger-Stiftung (https://www.max-stillger-stiftung.de/) downloaden. Die ausgefüllten Anmeldeformulare werden anschließend an info@max-stillger-stiftung.de gemailt. Teilnahmeschluss ist der 6. Dezember. In der Bewerbung sollten die Erfolge und Leistungen des/der Nominierten kurz skizziert werden. Das können zum Beispiel eine Teilnahme an Deutschen oder gar internationalen Meisterschaften sein, erzielte Rekorde, Zugehörigkeit zu Auswahlkadern oder speziellen Fördergruppen. Aber auch der wöchentliche Trainingsaufwand und die Erfolge gemessen am Alter können von Bedeutung sein.
Wer prüft die Nominierungen? Die Fachjury überprüft den Eingang der Bewerbungen und reduziert das Teilnehmerfeld auf fünf Kandidaten je Kategorie. Diese werden anschließend auf der Website und der Facebookseite der Stiftung sowie in der Nassauischen Neuen Presse, deren Homepage (www.fnp.de/sport/regionalsport) und auf NNP-Facebook präsentiert und vorgestellt.
Abstimmung und Auswertung. Je Kategorie darf eine Stimme abgeben werden. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich über die Facebookseite der Stiftung, startet nach Bekanntgabe der Kandidaten am Mittwoch, 9. Dezember, und endet am Dienstag, 22. Dezember.
Siegerehrung/Preisübergabe. Aufgrund der Corona-Situation wird es in diesem Jahr keine Abschlussveranstaltung geben. Die Gewinner werden am Donnerstag, 24. Dezember, in der Nassauischen Neuen Presse bekannt gegeben. Die offizielle Preisübergabe erfolgt dann, wenn sich die Pandemie-Lage entspannt haben wird.

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