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Biehrers Elf noch zu brav

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Schwer aufzuhalten: Königsteins Newcomer Marvin Gramowski spielt auf der »Zehn«.
Schwer aufzuhalten: Königsteins Newcomer Marvin Gramowski spielt auf der »Zehn«. © Christian Klein

Zehn Neuzugänge, dazu noch ein neuer Coach: In Königstein werden die Blicke nach vorne gerichtet – auch tabellarisch.

Der 1. FC-TSG Königstein steht vor seiner zweiten Gruppenliga-Saison – einer alten Fußballweisheit zufolge ein schweres Jahr. Das ist den Verantwortlichen auch bewusst. Nach Platz zehn will man sich aber zu einer festen Größe mausern. Clubpräsident Jörg Pöschl: „Einstellig soll’s schon werden. Vielleicht zwei, drei Ränge besser als letzte Saison. Das ist realistisch, denn wir haben uns qualitativ und in der Breite gut verstärkt.“

Eigentlich wollte Trainer Thomas Biehrer – bereits in der Ober- (SV Bernbach, FC Eschborn) und Verbandsliga (KSV Klein-Karben) tätig – gar nicht mehr auf die Trainerbank zurück: „Aber Arbeit und Ideen der Clubführung sowie die infrastrukturellen Möglichkeiten gefallen mir hier so gut, dass ich nach zwei Jahren Pause überzeugt zugesagt habe. Auch weil Wolfgang Schmidt, mein langjähriger ,Co’ aus Eschborner und Karbener Zeiten, hier mit viel Freude wirkt. Mit ihm kann ich mir eine Weiterentwicklung des Teams als spannende Herausforderung gut vorstellen.“

Die Testphase verlief nach Biehrers Gusto, obgleich ihm sein Team, das am Abend gegen den SC Dortelweil die Saison eröffnet, noch zu brav wirke: „Wir müssen aggressiver werden.“ Kai Großheim, sein Kapitän, sieht Defizite im Zusammenspiel: „Angesichts der zehn Neuzugänge fehlt es noch an der Abstimmung.“ Der Coach komme gut an: „Er hat viel Ahnung. Dass er in der Oberliga trainiert hat, merkt man.“ Was beide positiv werten: Die Neuen wurden schnell integriert. „Das hab’ ich schon anders erlebt“, so der Coach, der dem Trio Adis Pita (SV der Bosnier/Torschützenkönig KOL Frankfurt), Marvin Gramowski (Klein-Karben) und Ahmad Mohabat (FV Stierstadt) zutraut, Andreas Eifert, Sascha Wobbe und Alexander Weigand (alle zum FC Kalbach) zu ersetzen. wst

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