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Bis zu sechs Absteiger in der Gruppenliga möglich

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Von: Klaus Wiebe

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Für den SV Zeilsheim und Stürmer Yves Böttler (links) ist der Abstieg aus der Hessenliga nicht mehr zu vermeiden. FOTO: Lorenz
Für den SV Zeilsheim und Stürmer Yves Böttler (links) ist der Abstieg aus der Hessenliga nicht mehr zu vermeiden. © Marcel Lorenz

Ein Überblick über die Amateurligen aus Sicht des Main-Taunus-Kreises

Main-Taunus -Wegen der Pandemie konnten in den vergangenen beiden Jahren die Punktrunden der Amateurfußballer nicht zu Ende gespielt werden. Aufsteiger konnten dennoch ermittelt werden, während keine Mannschaften den Gang nach unten antreten mussten. Dieses Mal werden wieder Absteiger ermittelt. Die Anzahl richtet sich nach der für die einzelnen Ligen vorgegebenen Richtzahl, die von der Verbandsliga Mitte bis zur Kreisliga C jeweils 17 beträgt.

Nach derzeitigem Stand in den einzelnen Ligen wird es die Maximalzahl an Absteigern höchstens in der Gruppenliga (6) geben. So ist die aktuelle Lage:

Aus der Hessenliga steigt der SV Zeilsheim in die Verbandsliga Mitte ab. Dort wird es daher zu vier Absteigern kommen. Für die Gruppenliga der Region Wiesbaden wären dies Germania Schwanheim und der RSV Weyer, bedroht sind noch die SG Walluf und der FC Waldbrunn. Kommen aus der Verbandsliga zwei oder gar mehr Mannschaften in die Gruppenliga runter, gibt es dort die maximal vorgegebenen sechs Absteiger. Darunter ist derzeit nur TuRa Niederhöchstadt aus dem Main-Taunus-Kreis. Die dahinter liegenden fünf Vereine werden sich im Gegensatz zur TuRa wohl nicht mehr retten können.

Bei einem Abstieg von Niederhöchstadt werden aus der Kreisoberliga Main-Taunus zwei Vereine - DJK Hattersheim und SG Sossenheim - absteigen müssen. Den Drittletzten FV Neuenhain kann es nur noch erwischen, wenn sich Bleidenstadt tatsächlich in der Gruppenliga noch retten kann und dafür Diedenbergen absteigt.

Da in der Kreisliga A in der laufenden Saison noch 18 Mannschaften vertreten sind, wird es dort nach derzeitigem Stand in den höheren Ligen drei Absteiger geben. Germania Schwanheim II und der SV Flörsheim wird es auf jeden Fall treffen, am stärksten gefährdet sind noch Alemannia Nied II, die SG Wildsachsen und die SG Oberliederbach II. Die Zahl von drei Absteigern setzt sich in der Kreisliga B und Cfort. In der B-Liga steht der FC Schloßborn schon fest, die SG Bremthal II ist kaum zu retten. Davor sind der SV Hofheim II, der SV Kriftel II und BSC Altenhain gefährdet. Die beiden in der Runde schon zurückgezogenen Mannschaften Alemannia Nied III und Germania Weilbach III stehen in der C-Liga fest, Türk Hattersheim II befindet sich in der größten Gefahr.

Spätestens zum Saisonende am 12. Juni werden in allen Ligen alle Würfel gefallen sein.

Dann weiß jeder, in welcher Liga er in der kommenden Saison, die am ersten Augustwochenende beginnen soll, an den Start gehen wird. kbe

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