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Die Kegel sind gefallen. Foto: © Jens Hilberger - Fotolia.com

Zweiten Bundesliga Mitte

KSC Bockenheim ist im Kommen

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In der Zweiten Bundesliga Mitte scheinen sich die Kräfteverhältnisse in Bezug auf die Frankfurter Kegler zu normalisieren.

Der sehr mäßig in die Saison gestartete KSC Eintracht Bockenheim gewann zum dritten Mal in Folge und ist wieder, wenngleich punktgleich, bester Vertreter der Mainmetropole. Das hessische Duelle gegen die stark ersatzgeschwächte KSG Darmstadt (5523:5328) war nur nach den ersten 50 Kugeln der Start-Trios offen. Da führte Darmstadt noch 693:676.

Auf der zweiten Bahn fällten dann Jürgen Baum 263, Hartmut Rauch 254 und Hans-Jürgen Walther 235 Kegel, das machte einen Vorsprung von 38 Holz aus. Diesen bauten die Frankfurter anschließend kontinuierlich aus. Als Baum (949), Walther (923) und Detlef Küster, der den bis dahin trotz gesundheitlicher Probleme stark spielenden Rauch nach drei Bahnen ersetzte (gemeinsam 935) fertig waren, betrug das Plus bereits 132 Kegel. Die Partie war entschieden, obwohl mit Torsten Depta der beste Ligaspieler eine ganz schwache dritte Bahn absolvierte und sich über magere 916 Kegel ein wenig ärgerte. Und so reichten auch die 902 von Jens Mauthe und 898 Holz von Routinier Michael Zahn, um den Abstand zu den durch die Bank schwachen Darmstädtern sogar zu vergrößern. „Ausnahmespieler wie Torsten brauchen Druck. Wenn andere bei knappen Ergebnissen schwächeln, spielt er am stärksten. Ist hingegen alles entschieden, so wie diesmal, fehlt es an der nötigen Körperspannung“, erklärte Mitspieler und Club-Vorsitzender Hartmut Rauch das Resultat Deptas.

Dass es für den Frankfurter TV beim Zuhause ungeschlagenen Erstliga-Absteiger TuS Gerolsheim nicht reichen würde, war klar. Die 5430:5707-Niederlage schmerzte deshalb nicht, die gezeigten Leistungen hingegen schon ein wenig.

Hoffnung gab es nur nach der ersten Bahn: Nenad Miklausic (250) und Torben Jammer (245) lagen da dank eines sehr starken Abräumens knapp in Führung. Während sie in ihr Spiel keine Konstanz bekamen und mit jeweils 928 gefällten Kegeln die Bahnen verließen, steigerten sich ihre Gegner von Wurf zu Wurf. Nach 200 Versuchen blieb der Zähler erst bei 1005 (Martin Rinnert) und 989 (André Maul) stehen. Auch im weiteren Verlauf konnten die nach langer Zeit erstmals in Bestbesetzung angetretenen Gäste nicht mithalten. Der Rückstand wuchs und wuchs. Der einzige, der sein direktes Duell nicht verlor, war Ivo Pejic (924). Zwei Kegel weniger fällte Simon Thoma, Zlatko Knezevic (866) und Jerko Liovic (862) kamen mit den Bahnen nicht richtig zurecht.

(löf )

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