Bodo Koniecznys wertvoller Sieg

  • schließen

Den letzten Sieg für einen deutschen Spieler gab es vor 20 Jahren durch den Duisburger Achim Grabowski. Bis nun Bodo Konieczny in Langen das bereits verloren geglaubte Finale (Best of Three) gegen Jesper Agerbo noch gewann.

Den letzten Sieg für einen deutschen Spieler gab es vor 20 Jahren durch den Duisburger Achim Grabowski. Bis nun Bodo Konieczny in Langen das bereits verloren geglaubte Finale (Best of Three) gegen Jesper Agerbo noch gewann. Das erste Spiel ging noch überzeugend mit 225:196 Pins an den Dänen. Im zweiten Duell lagen beide Protagonisten abwechselnd in Führung, erst im zehnten und damit letzten Frame (Durchgang) konnte Nationalspieler Konieczny mit einem Strike (alle zehn Pins mit einem Wurf) das Spiel mit 242:236 Pins für sich entscheiden.

Im dritten Spiel begannen beide Finalisten mit Strike-Serien. Zunächst lag Agerbo in Führung, dann holte der in der Bundesliga für Finale Kassel spielende Konieczny auf und servierte sechs Strikes in Folge. Wieder war im letzten Frame noch alles offen, am Ende behielt der deutsche Champion denkbar knapp mit 263:258 die Oberhand.

Zuvor lag der 43-Jährige während der Qualifikation, im Achtel- und im Viertelfinale ständig auf einem der vier Endrundenplätze. Das erste Spiel im Halbfinale gegen den nach dem Viertelfinale an der Spitze des Teilnehmerfeldes liegenden Jaroslav Lorenc gewann Konieczny 248:173. Im zweiten Spiel lag der Tscheche mit 212:193 vorne. Die Entscheidung fiel dann im dritten Match wieder klar: Konieczny setzte sich mit 238:195 Pins durch. „Dieser Sieg bedeutet mir viel, denn es ist ein toller Wettbewerb. Intimer als eine Großveranstaltung wie WM oder EM, man lernt die Gegner schneller kennen, auch sogenannte Exoten. Hier wurde niemand nominiert, sondern musste sich qualifizieren, das macht den Sieg noch wertvoller“, erklärte der in München lebende Turniersieger.

(löf)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare