Handball

BOL: HSG Steinbach feiert ersten Saisonsieg

Im fünften Anlauf hat es mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Für diesen hatte sich Sebastian Linder etwas einfallen lassen. Der Spielertrainer der HSG

Im fünften Anlauf hat es mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Für diesen hatte sich Sebastian Linder etwas einfallen lassen. Der Spielertrainer der HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten führt den 28:24-Sieg im Taunus-Derby bei der HSG Neuenhain/Altenhain in der Handball-Bezirksoberliga unter anderem auf die Taktik zurück, die er mit seiner Mannschaft eingeübt hatte.

Weil die Gastgeber mit Christoph Hanke (6) und Artur Belz (3) zwei starke Rückraumakteure in ihren Reihen haben, ließ Linder sein Team mit einer 5:1-Deckung offensiv attackieren. So wurden nicht nur die Angriffe des Gegners gestört, auch seine Mannschaft habe gleich in die Spur gefunden, freute sich Linder, „unsere Leistung hat von der ersten Minute an gestimmt“.

Nach nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen habe man im Training und direkt vor der Partie die Anspannung schon gemerkt, sagte der Ex-Profi. Sein Team habe sich vorgenommen, einmal etwas anderes zu machen, jeder Spieler habe sich seine Aufgaben schließlich ins Gewissen gerufen und an den Match-Plan gehalten. Nur eine kritische Phase mussten die Gäste vor spärlich besuchten Rängen in der Altenhainer Kahlbachhalle überstehen. Als die Hausherren nach dem 8:15 zur Pause und zwischenzeitlichem 9:18-Rückstand noch einmal heranzukommen schienen. Fünf Tore in Folge gelangen Neuenhain/Altenhain, ehe sich die Gäste nach einer Auszeit beim Stand von 18:22 (53.) sammelten und den Sieg sicher nach Hause brachten.

Steinbach/Kronberg/Glashütten: Salamone, Eichelberg; Haupt (7), Linder (7/2), Weigand (5), Unterharnscheidt (3), Sailler, Haufe (je 2), Hausmann, Mollath (je 1), Unger, Elfu, Hofmann, Pestinger.

Dass die TSG Ober-Eschbach eine Mannschaft für die obere Tabellenhälfte ist, hatte sie in den bisherigen Spielen bewiesen. Für die Spitzengruppe wird es aber wohl nicht reichen, was die 28:39-Klatsche beim verlustpunktfreien TV Idstein andeutet. Bis zum 12:10 (23.) hielten die Gäste noch gut dagegen, ehe Idstein nach einer Zeitstrafe gegen Moritz Hess auf 15:10 davonzog. Nach dem Pausenstand von 18:15 war in der zweiten Halbzeit der Widerstand von Ober-Eschbach recht früh gebrochen.

Ober-Eschbach: Müller, Veteras, Siebelds; Ball (5), Jankovic (5/4), Mertens, Kamgaing (je 4), Seel (3), Kahrovic, Pagano (je 2), Hess, Hahne, Szczerbek-Orlowicz (je 1). rem

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