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Matchwinner der SG Nied: Jan Broser.

Handball

Jan Broser beschert der SG Nied noch den Sieg

Ihre erste Niederlage musste die HSG Sindlingen/Zeilsheim am fünften Spieltag quittieren. Besser lief es für Seckbach/Eintracht und Nied.

Das Spitzenduo der Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt ging diesmal leer aus: Tabellenführer TSG Oberursel II und Verfolger HSG Sindlingen/Zeilsheim kassierten ihre ersten Minuspunkte. Mit ihrem dritten Sieg rückte die HSG Seckbach/Eintracht auf Rang vier vor. Einen Erfolg auf den letzter Drücker errang die SG Nied.

 

HSG Seckbach/Eintracht – MSG Schwarzbach 30:23 (14:13). – Der starke Aufsteiger war 50 Minuten lang ebenbürtig und egalisierte gleich zwei Mal einen Vier-Tore-Rückstand. Nach dem Spiel gratulierte Gästecoach Andreas Neubauer HSG-Trainer Klemens Naß zu einer „Supertruppe“. Für Naß wiederum, der einen „verdienten, aber ein wenig zu hohen Sieg“ seiner Mannschaft konstatierte, ist die MSG „eine Bereicherung für diese Klasse“, die „teilweise mit Tempohandball und Entschlossenheit bestochen“ habe. Erst in den Schlussminuten war der Widerstand der Gäste gebrochen. Der Sieg war „aufgrund einer tollen Mannschaftsleistung mehr als verdient“, so Naß. Für Seckbach/Eintracht trafen: Könze (7), Bushyla, Walter (je 5), Leicht (5/1), Gerspach, Seifert (je 2), Sommer, Schinzel, Austermann und Feldforth (1/1).

HSG BIK Wiesbaden – SG Nied 29:30 (17:16). – In einem verrückten Spiel, in dem beide Teams ihr Heil im Angriff suchten, lag der bislang punktlose Tabellenletzte oftmals vorne. Doch beide Teams, die zeitweise mit zwei bis drei Toren führten, konnten keine vorzeitige Entscheidung herbeiführen. Ein 21:24 aus Sicht der Gäste egalisierten die Nieder in Überzahl und lagen im weiteren Verlauf durch ein Tor von Sven Sturm bereits mit 28:26 vorne. Doch mit drei Toren in Folge übernahmen die Wiesbadener erneut die Führung. Zwar gelang Matthias Becker zunächst das 29:29, 90 Sekunden vor dem Ende gerieten die Frankfurter jedoch durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen ihren besten Werfer Sturm in Unterzahl. In der Schlussminute nahm das Nieder Trainerduo Jürgen Schulze/Michael Egersdörfer eine Auszeit. Zum Matchwinner avancierte Jan Broser, der mit seinem zweiten Treffer wenige Sekunden vor Schluss seinem Team in Unterzahl noch den wichtigen Sieg bescherte. Für Nied trafen: Sturm (7), Trubljanin (5/5), Becker, Akkas (je 3), Schorcht, Kunz, Gath, Broser, Hamdorff und Tanner (je 2).

TV Breckenheim II – HSG Sindlingen/Zeilsheim 31:26 (13:11). – Ihre robuste Deckungsarbeit brachte den Wiesbadenern Zeitstrafen und eine Rote Karte. Dennoch gelang es der HSG oftmals nicht, die sich bietenden Lücken zu nutzen. Hinzu kamen unnötige technische Fehler, die zu Ballverlusten führten. „Hinten schenkten wir dem gegnerischen Kreisläufer zu wenig Aufmerksamkeit, was immer wieder zu Gegentoren führte“, monierte HSG-Spieler Cord Eickhoff. Positiv sah Eickhoff die Einstellung seines Teams: „Wir blieben bis in die Schlussphase bis auf drei Tore dran und hatten auch das Gefühl, die Begegnung noch drehen zu können. Torchancen haben wir erspielt – aber schlecht verwertet. Am Ende eine ärgerliche Niederlage, da gegen diesen Gegner mehr drin gewesen wäre.“ Für Sindlingen/Zeilsheim trafen: Neder (7/6), Sittig (6), Berti (5), Gemander (3), Eickhoff (2), Litsas, Neuberger und Narmanli.

(ewa)

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