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Champions-League-Teilnehmer ist für den TTC OE eine Nummer zu groß

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Von: Gerhard Strohmann

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Cedric Meissner (rechts) lieferte sich ein spannendes Duell mit dem Neu-Ulmer Kay Stumper.
Cedric Meissner (rechts) lieferte sich ein spannendes Duell mit dem Neu-Ulmer Kay Stumper. © Gerhard Strohmann

Der stark ersatzgeschwächte TTC OE Bad Homburg unterliegt dem TTC Neu-Ulm mit 0:3. Zeitweise können sich die Youngster des Gastgebers in Szene setzen.

Ober-Erlenbach -Im ersten Spiel des Jahres musste der TTC OE Bad Homburg in der 1. Tischtennis-Bundesliga (Herren) gestern Nachmittag gegen den TTC Neu-Ulm eine 0:3-Niederlage quittieren. Wie im Vorfeld nicht anders zu erwarten, waren die ohne Yuta Tanaka, Lubomir Jancarik und Rares Sipos angetretenen Hausherren chancenlos. Nach etwas mehr als 90 Minuten Gesamtspielzeit durften sie sich nur über zwei Satzgewinne freuen.

Mit dem ersten zum 11:9 hatte Linkshänder Cedric Meissner gegen Kay Stumper für eine 1:0-Führung gesorgt - mit dem zweiten durfte sich Ersatzspieler Dominik Scheja von den 100 Fans im Wingert-Dome (darunter sein stolzer Vater Hubert) für den 1:1-Satzausgleich gegen Vladimir Sidorenko frenetisch feiern lassen.

Damit hatte das Ersatztrio des TTC OE gegen den Champions-League-Teilnehmer aus Schwaben schon das Optimum erreicht, denn Tiago Apolonia, Kay Stumper und Vladimir Sidorenko ließen in den entscheidenden Momenten der drei Einzel ihre Klasse aufblitzen.

Dies war Lev Katsman nicht vergönnt. Der Russe, der von 2019 bis 2021 das TTC-OE-Trikot trug, wurde wie schon im Hinspiel nur fürs Doppel nominiert und kam an der Seite von Sidorenko nicht mehr zum Einsatz, nachdem dieser mit dem 3:1 gegen Scheja für den 3:0-Endstand gesorgt hatte.

Ober-Erlenbachs Cedric Meissner hatte in der vergangenen Woche beim mit 20 000 US-Dollar dotierten 1. WTT-Feeder-Turnier in Düsseldorf für Furore gesorgt. Im Viertelfinale des Weltranglistenturniers brachte der 21-jährige Linkshänder Titelverteidiger Benedikt Duda mit einer 3:1-Führung an den Rand einer Niederlage. Zuvor hatte Meissner schon beim 4:1-Sieg über den Portugiesen Joao Geraldo (Nummer 80 der Weltrangliste) stark aufgespielt.

Für den TTC Neu-Ulm war der gestrige Bundesliga-Auftritt im Taunus nur ein Intermezzo zwischen zwei Champions-League-Begegnungen. Im Viertelfinale hatten die Schwaben vergangenen Donnerstag gegen den russischen Vizemeister TTSC UMMC Jekaterinburg mit 0:3 verloren. Dabei standen sich zwei Ex-Ober-Erlenbacher gegenüber. Der für Jekaterinenburg spielende Kroate Tomislav Pucar besiegte den Neu-Ulmer Katsman mit 11:9, 4:11, 11:1, 11:8. Am Mittwoch geht es zum Rückspiel nach Russland.

Bereits am kommenden Freitag (19 Uhr) empfängt der TTC OE Bad Homburg den TTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell. Weiter geht's am Dienstag, 25. Januar (20 Uhr), beim TTC Schwalbe Bergneustadt, ehe am Sonntag, 30. Januar (15 Uhr) Werder Bremen im Wingert-Dome gastiert.

TTC OE - TTC Neu-Ulm 0:3 (2:9 Sätze): Meissner - Stumper 1:3 (11:9, 10:12, 9:11, 5:11), Oehme - Apolonia 0:3 (11:13, 8:11, 8:11), Scheja - Sidorenko 1:3 (6:11, 11:8, 5:11, 3:11).

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