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Comeback der Hornets

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Von: Gerhard Strohmann

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Der Baseball-Bundesligist aus dem Taunus hat gute Karten, in der Bundesliga zu bleiben. Grund ist eine furiose Aufholjagd in Spiel zwei der Playdowns.

Mit den ersten beiden Siegen in der zweiten Playdown-Runde gegen die Tübingen Hawks haben sich die Bad Homburg Hornets gute Voraussetzung für den Klassenverbleib in der 1. Baseball-Bundesliga Süd verschafft. Nach dem 11:1 und dem 8:7 im Taunus-Baseball-Park hätte das Team von Trainer Martin Matlacki am Samstag in Tübingen mit einem weiteren Erfolg beim nächsten Doppelspieltag die Teilnahme an der Relegation gegen den Vertreter aus der 2. Bundesliga Nord erreicht.

Da es in den Vorjahren selten Zweitligisten gab, die in die 1. Liga wollten, könnte es sein, dass es für den Klassenverbleib schon genügt, Relegationsteilnehmer zu sein. Ohne Urlauber Fabian Fermin-Hernandez (Urlaub) sowie die verletzten Ewald Crombach und Maximilian Doll, dafür mit Matlacki als spielendem Trainer, starteten die „Hornissen“ furios und lagen gegen den völlig überforderten Tübinger Starting-Pitcher Jonas Heim bereits nach dem ersten Inning mit 7:0 in Führung. Nate Thomas hatte mit einem Zwei-Run-Double für ein spektakuläres Highlight gesorgt.

Damit hatten die Hornets den Gästen bereits den Schneid abgekauft, und gemäß der Überlegenheitsregel (Abbruch der Partie bei zehn Punkten Vorsprung) endete der erste Teil des Doubleheaders nach dem achten Inning.

Thomas überzeugte als Pitcher auf dem Mound und ließ in sechs Innings nur vier Hits, einen Run und drei Walks zu. Nicht weniger als acht Batter schickte er per Strikeout auf die Bank zurück.

Hornets: Ullrich (1), Haug (1), Ciatti (1), Klein (1), Owens (1), Lillebo (1), Nobles, Matlacki (1), Thomas (2), Bonell (2), Felsmann. Pitcher: Klein (2,0), Thomas (6,0).

In der zweiten Partie drohte den Hornets angesichts eines 3:7-Rückstands nach dem siebten Inning eine Niederlage, aber mit einer großartigen Energieleistung drehten die Hausherren den Spieß zur Begeisterung der Fans im letzten Abschnitt doch noch zum nicht mehr erwarteten 8:7-Erfolg um.

Mitreißende Schlussphase

Tübingens Pitcher Daisuke Ikenaga, der bis zu diesem Zeitpunkt ausgezeichnet geworfen hatte, brachte im letzten Inning keinen Fuß mehr auf den Boden. Benedict Ullrich und Chris Ciatti verkürzten den Rückstand der Gastgeber mit RBI-Singles erst auf 4:7 und dann 6:7, zwischendurch hatte Thomas den fünften Run durch einen Wild Pitch erzielt. Für die beiden letzten Runs zum 8:7-Erfolg zeichneten Gary Michael Owens und Christopher Ciatti verantwortlich. „Jetzt fahren wir mit großem Selbstbewusstsein nach Tübingen und wollen die Best-of-Five-Serie bereits am Samstag zu unseren Gunsten entscheiden“, ist Hornets-Präsident Roland Spitzegger zuversichtlich.

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