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Daniel Teixeira folgt auf Goran Angelov

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Von: Alexander Wolf

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Er musste nach viereinhalb Jahren bei der ESG Niederhofheim/Sulzbach gehen: Goran Angelov. FOTO: marcel lorenz
Er musste nach viereinhalb Jahren bei der ESG Niederhofheim/Sulzbach gehen: Goran Angelov. © Marcel Lorenz

Nach viereinhalb Jahren muss der Trainer der ESG Niederhofheim/Sulzbach gehen

Main-Taunus -Dass die Zeit von Goran Angelov bei den Handballern der ESG Niederhofheim/Sulzbach vorzeitig enden musste, hat mehrere Gründe. Der ehemalige Trainer muss seinem Team im Derby gegen die HSG Neuenhain/Altenhain nun aus der Ferne die Daumen drücken.

"Eigentlich wollten wir das Kapitel mit Gogo erst im Sommer - dann nach genau fünf Jahren - beenden", verrät Uwe Henke. Der Abteilungsleiter aus Sulzbach bezeichnet Angelov als starken Trainer, der seine Mannschaft immer top motiviert hatte. Trotzdem gab es ein Problem mit der Vereinbarkeit der beruflichen Verpflichtungen des Außendienstlers und den Trainingszeiten. "In den Zeiten, in denen wir Erfolg hatten, ist es nicht so aufgefallen. Da gab es ja auch noch das gute Trainerteam mit Olaf Apitz", erinnert sich Henke an die Spielzeiten vor der Pandemie. Weil sich Apitz aber mit Bandscheiben-Beschwerden zurückziehen musste und Angelov oftmals nur eine Trainingseinheit pro Woche leiten konnte, wurde der Unmut größer. "Jonah Mund und Moritz Herweh aus der Mannschaft sind dann auf uns zugekommen und haben erklärt, warum sie unzufrieden sind", berichtet Henke, "umgekehrt war auch Gogo Angelov nicht glücklich, weil er sich zum Training oft abhetzen musste und dann die Beteiligung nicht so hoch war, als dass sich das gelohnt hätte." Die Trennung im Dezember sei dann zwar nicht ganz einvernehmlich gelaufen, beide Seiten können sich aber weiter ins Gesicht schauen. "Daniel Teixeira hatte den Trainer schon immer in seiner Abwesenheit vertreten und macht das jetzt mal mindestens bis Sommer weiter", verrät der Abteilungsleiter die Marschroute für die Restrunde 2021/22.

Nach nur einem Sieg, drei Unentschieden und zwei Niederlagen steht die ESG Niederhofheim/Sulzbach am Sonntag (17.30 Uhr) als Gastgeber in der Liederbachhalle unter Druck. "Das wird schon richtungweisend", redet Henke vor dem Derby gegen die HSG Neuenhain/Altenhain nicht um den heißen Brei rum. Das Hinspiel endete mit 28:28. Und weil Felix Watkowiak weiterhin mit einer Schambeinentzündung und Ben Henke nach seinem Kreuzbandriss fehlen werden, sieht der ESG-Sprecher sein Team eher als Außenseiter. "Wir sahen schon beim 31:31 gegen Sindlingen/Zeilsheim wie der Verlierer aus und haben immerhin noch einen Punkt geholt. Jetzt müssen wir uns gegen Neuenhain/Altenhain steigern, sonst schießen sie uns aus der eigenen Halle", fordert Henke vor allem eine stabilere Defensivleistung. "Nur wenn wir gewinnen, können wir noch echte Hoffnung auf einen der vorderen Plätze haben." Besser sieht es für den Gegner aus. Dieser steht nach drei Siegen in Folge gegen Steinbach (33:22), Sindlingen (40:25) und zuletzt Ober-Eschbach (37:28) auf Rang drei und hat den Nicht-Abstieg vor Augen. Für beide Main-Taunus-Konkurrenten geht es also gleich zum Start ins Spieljahr 2022 um eine ganze Menge. awo

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