Nur allzu gerne würde Dennis Leukel (links) mit seinem TuS Dietkirchen heute Abend Brooklyn Wölfinger (rechts) und dem SV Hadamar ein Schnippchen schlagen.
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Nur allzu gerne würde Dennis Leukel (links) mit seinem TuS Dietkirchen heute Abend Brooklyn Wölfinger (rechts) und dem SV Hadamar ein Schnippchen schlagen.

Fußball am Mittwoch

Das nächste „Spiel ohne Grenzen“: TuS Dietkirchen gegen SV RW Hadamar

In der Fußball-Hessenliga, Gruppe B, kommt es heute Abend (19 Uhr) auf dem Reckenforst zum ewig jungen Klassiker, wenn der TuS Dietkirchen mit Tabellenführer SV Rot-Weiß Hadamar die Klingen kreuzt. Nach dem Kreispokalfinale und dem Hinspiel ist es das dritte Aufeinandertreffen in den letzten sechs Wochen. Und in Niederhadamar steigt der absolute Gruppenliga-Derby-Gipfel zwischen dem SV RW Hadamar 2 und Tabellenführer FC Dorndorf.

In der Hessenliga bleibt aus Sicht des TuS Dietkirchen bleibt kaum Zeit, sich über die 0:1-Niederlage gegen Zeilsheim zu grämen. Trainer Thorsten Wörsdörfer: „Wir wussten, dass es in dieser Saison hart und eng werden wird, müssen die Nerven behalten und im Derby eine bessere Leistung zeigen.“ Beim Blick auf das anstehende Kreisderby wirkt „Wörsi“ wieder gut gelaunt und meint mit einem Lächeln auf den Lippen: „Hadamar hat sein Saisonziel ja fast schon erreicht. Wir wollen sie schlagen, damit es nicht zu früh zu einseitig in der Hessenliga wird.“

Natürlich weiß der Coach um die Chance seiner Mannschaft, die an einem guten Tag immer in der Lage ist, jede Spitzenmannschaft zu ärgern. „Hadamar hat wirklich einen super Kader, da ziehe ich meinen Hut“, macht Wörsdörfer keinen Hehl daraus, dass es nicht von ungefähr kommt, dass die Fürstenstädter die Tabelle anführen. Dennoch meint er: „Sie können gerne Nachbarschaftshilfe leisten. Es wäre lieb und nett, wenn sie die Punkte da ließen.“

Ganz so gutmütig werden die Rot-Weißen aber sicher nicht anreisen, schließlich ist der letzte Auswärtssieg der Hadamarer in Dietkirchen schon über drei Jahre her - und der kam sogar auf dem Rasenplatz zustande. Dass die Partie nun auf Kunstrasen stattfinden wird, passt Hadamars Trainer Stefan Kühne nicht so richtig in den Kram: „Wir sind das ja kaum noch gewohnt, und zudem ist Dietkirchen in Heimspielen noch mal eine Klasse stärker. Wir wollen aber nicht im Vorfeld nach Ausreden suchen. Das ist ein Spiel ohne Grenzen, und wir müssen von der ersten Minute an die Überzeugung haben, das Spiel gewinnen zu wollen.“

Selbstvertrauen haben die Hadamarer. Kühne: „Wir haben jetzt zwei Top-Teams geschlagen und werden selbstbewusst, keineswegs aber arrogant, auftreten.“ Und der Ex-Profi warnt seine Truppe auch vor Steffen Moritz und Maximilian Zuckrigl, „die bekanntlich kaum Chancen brauchen, um Tore zu machen“. Redaktions-Tipp: 2:3. patrick jahn

„Hammer“ Nr. 2: Gruppenliga-Gipfeltreffen SV RW Hadamar 2 gegen FC Dorndorf in Niederhadamar

In der Gruppenliga Wiesbaden steht heute Abend mehr als nur ein Kreisderby an. Wenn der SV Rot-Weiß Hadamar 2 (3.) den FC Dorndorf (1.) empfängt, geht es um 19.30 Uhr, nicht nur ums Prestige, sondern vor allem auch um die Tabellenführung. Die Dorndorfer weisen nach sechs Spielen noch immer eine blütenweiße Weste auf, während die Hessenliga-Reserve nur am 1. Spieltag Federn gelassen hatte. Bleiben die Punkte also bei der Elf von Trainer Heiko Weidenfeller, wären sie spätestens um 21.30 Uhr neuer Spitzenreiter - und das ist bekanntlich das große Ziel der Fürstenstädter. Die Mannschaft von Spielertrainer Florian Hammel möchte das natürlich tunlichst verhindern und mindestens einen Punkt entführen, um sicher auf dem Platz an der Sonne zu bleiben. Das Duell verspricht große Spannung, steht allerdings ein bisschen im Schatten das Hessenliga-Kreisduells TuS Dietkirchen gegen SV Rot-Weiß Hadamar, das unverständlicherweise nahezu parallel abläuft.

In der Kreisliga A versucht die SG Nord (3.), mit einem Heimsieg gegen den VfL Eschhofen (9.) ihre Aufstiegsambitionen nachhaltig zu unterstreichen. Mit einem Heimsieg würde das Team von Marvin Rademacher zumindest bis Donnerstagabend auf Rang zwei springen. Das sollte im Übrigen machbar sein. In der Kreisliga B1 kann der SV Wilsenroth (4.) mit einem Auswärtssieg beim FC Rubin Limburg-Weilburg (10.) vorübergehend die Tabellenführung einnehmen. Alles andere käme auch schon arg überraschend, auch wenn die „Rubine“ vor allem auf eigenem Platz unangenehm zu bespielen sind. PATRICK JAHN





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