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Zweikampf auf der 200-Meter-Sprint-Strecke zwischen Hermann Schulz (LSG Goldener Grund, rechts) und Florian Daum (LG Eintracht Frankfurt) im Juli in Mörfelden.

Leichtathletik

Auf und davon: Hermann Schulz und Teklay Rezene

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Zwei Männer aus dem Leichtathletikkreis Limburg-Weilburg setzen in der Bestenliste des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) Akzente: Langstreckler Teklay Rezene vom LC Mengerskirchen und Sprinter Hermann Schulz von der LSG Goldener Grund. Beide sind in gleich mehreren Disziplinen unter den Allerbesten zu finden.

Im 100-Meter-Sprint in Hessen zu den schnellsten Männern zu gehören, kommt schon einem Geniestreich gleich. Geschafft hat das Hermann Schulz, der nimmermüde, stets nach Bestzeiten strebende LSG-Athlet aus Eisenbach. Mit famosen 10,94 Sekunden ist er Zehnter der Rangliste. Zum Vergleich: Die Nummer eins ist Michael Pohl vom Sprintteam Wetzlar in 10,33. Doch damit nicht genug. Hermann Schulz platzierte sich über 200 Meter als Elfter in 22,06 Sekunden – gelaufen am 15. August in Dortmund. Noch erfolgreicher aber trat er über die qualvollen 400 Meter an: Hier ist er sogar Siebter in 51,25 Sekunden vom 1. August in Pfungstadt. Der Führende, Steven Müller von der LG Friedberg-Fauerbach, zauberte mit 47,92 freilich eine Fabelzeit auf die Bahn.

Ab 1000 Metern beginnt das Terrain von Teklay Rezene. Der 21-Jährige legte beim Heimrennen in Mengerskirchen am 5. September 2:39,26 Minuten vor, die ihn an die fünfte Position in der hessischen Jahres-Rangliste katapultierten. Auch sein Teamgefährte Bastian Trost schaffte Fabelhaftes: Er liegt mit seinen 2:40,03 – im selben Rennen gelaufen – an siebter Stelle.

Mit glänzenden 8:52,79 Minuten ist Teklay Rezene als Vierzehnter auch über 3000 Meter unter den Schnellsten vertreten. Den „Vogel abgeschossen“ hat er allerdings über 10 000 Meter. Am 18. September spulte er die zehn Kilometer im Sportzentrum in Mengerskirchen in 31:58,3 Minuten ab und ist damit die Nummer sechs im HLV.

Teklay Rezene scheut aber auch nicht vor dem Halbmarathon zurück (21,1 Kilometer). In dieser Disziplin ist er Achter in 1:12:09 Stunden. Doch damit ist er nicht allein: Mit seinem Vereinskameraden Sören Plag vom LC Mengerskirchen (13. mit 1:16:37) und Daniel Pittner von der emsigen VLG Eisenbach (17. mit 1:18:19) hat er Mitstreiter aus dem Kreis Limburg-Weilburg. Apropos Sören Plag: Er ist der beste Marathon-Läufer aus dem NNP-Land. Seine unfassbaren 2:47:38 Stunden brachten ihn auf den 2. Platz in Hessen hinter Alexander Hirschhäuser (ASC Breidenbach/2:18:53).

Zwei Glanzleistungen stehen darüber hinaus über 800 Meter zu Buche. Hier gelang es Maximilian Klink von der LG Dornburg als U21-Junior in der Männerklasse an die achte Position in 1:52,83 Minuten. Bastian Trost vom LCM ist auf dem 15. Platz mit seinen 1:59,37 vom 11. Juli in Dortmund zu finden.

In den technischen Disziplinen gilt Sven Medenbach (LSG Goldener Grund) immer noch als Meister seines Fachs. Im Hochsprung meisterte er 1,80 Meter, mit denen er Sechster in Hessen ist, höhengleich mit dem fünftplatzierten Carsten Flynn vom Wiesbadener LV. Auch im Weitsprung ist Sven Medenbach zu finden: als 27. mit 6,29 Metern. Noch besser machte es sein LSG-„Kumpel“ Martin Böhm, der mit 6,56 Metern sogar Zwölfter ist.

Starke Männer mit starken Ergebnisse

Spitzenresultate haben die Männer vor allem in den Wurf- und Stoß-Disziplinen erzielt. Im Kugelstoßen ist Sebastian Arnold (TuS Weilmünster) Dritter in Hessen mit 13,86 Metern. An sechster Stelle steht Alexander Fiehn (Leichtathletikfreunde Villmar) mit 13,07 Metern. Zehnter ist Ruben Loew (TuS Weilmünster) mit 11,86 Metern, Dreizehnter Martin Böhm (11,69 Meter) und 17. Robin Hohm (TuS Weilmünster/11,36 Meter). Ganz souverän präsentierten sich einmal mehr die Diskuswerfer. Angeführt von Sebastian Arnold auf Rang zehn (39,03 Meter), folgen Martin Böhm (18./34,36), Ruben Loew (20./33,64), Alexander Fiehn (22./33,54), Robin Hohm (25./32,92) und Robin Graf (LSG Goldener Grund/26./31,35).

Im Hammerwerfen gibt es eine Nummer zwei in Hessen; das ist Sebastian Arnold, der am 23. August in Fürth die 60-Meter-Linie kratzte und mit 59,74 Metern gelistet ist. Neunter ist Ruben Loew mit 32,02 Metern. Bester Speerwerfer aus dem NNP-Land ist Robin Hohm als Fünfzehnter in Hessen mit seinen 46,52 Metern vom Werfertag der LSG, einen Platz dahinter ist Sven Medenbach (45,84) zu finden. 23. ist Ruben Loew (41,38), 24. Martin Böhm (40,87).

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