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Defensive Disziplin sowie Kreativität und Durchschlagskraft sind gefragt

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Von: Alexander Wolf

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Er sucht derzeit seine Form: Noah Brämer (rechts, gegen den Eltviller Masahito Morishima). FOTO: lorenz
Er sucht derzeit seine Form: Noah Brämer (rechts, gegen den Eltviller Masahito Morishima). © Marcel Lorenz

Germania Schwanheimwill mit einem Sieg den Abstand zum SC Waldgirmes II verringern

Schwanheim -"Wenn wir die Basics nicht abrufen, haben wir im Abstiegskampf keine realistische Chance", sagt Ralf Horst nach dem 0:4-Auftakt beim SV Niedernhausen und vor dem Heimspiel gegen den SC Waldgirmes II.

Dem Trainer der Verbandsliga-Fußballer von Germania Schwanheim fehlten am vergangenen Sonntag "Einsatz und Wille". "Wenn wir nach Ballverlusten im Angriff nicht schnell auf Defensive umschalten, machen wir es dem Gegner zu leicht", stellt Horst klar. Dies gelte nicht nur für das vergangene Duell mit dem Spitzenteam in Niedernhausen, sondern vor allem für die richtungweisende Partie am Sonntag (14 Uhr) gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten Hessenliga-Unterbau. "Wir haben fünf Punkte Rückstand auf Waldgirmes (zuletzt 1:4 gegen Biebrich; Anm. d. Red.) und wollen gerne auf zwei Punkte herankommen", gibt Horst einen Heimsieg als klares Ziel für das Duell 15. gegen Zwölfter aus. Dafür braucht es aber nicht nur mehr defensive Disziplin, sondern auch kreative, durchschlagskräftige Lösungen in der Offensive.

"Ich kann mich noch genau an das Hinspiel erinnern", erklärt der Coach. Beim 3:6 habe seine Mannschaft dominiert, sich aber zu viele Aussetzer geleistet. So kamen zwei frühe und drei späte Gegentreffer zustande und die Aufholjagd - 3:3 nach 1:3 - wurde nicht belohnt. "Ich glaube nicht, dass Waldgirmes uns überrennen wird. Wir müssen uns bei eigenem Ballbesitz, offensiv etwas einfallen lassen." Dass Noah Brämer als bester Torschütze mit zehn Treffern eine durchwachsene Vorbereitung spielte und mit seiner Leistung beim 0:4 in Niedernhausen nicht zufrieden sein konnte, ändert nichts an dessen großer Bedeutung. "Er hadert, ist mit seiner Schnelligkeit und dem oft kaltschnäuzigen Abschluss aber einer unserer wichtigsten Spieler", stärkt Horst dem Toptorjäger den Rücken.

Dass Brämer aber auch aus dem Mittelfeld gefüttert werden muss, ist nicht nur Horst klar. Mit David Rodriguez fehlte der Dirigent im zentralen Mittelfeld jüngst wegen einer Rippenverletzung. "Er bekommt schlecht Luft", verrät der Schwanheimer, "wir hoffen aber, dass David mit seiner Technik und Spielintelligenz am Sonntag helfen kann." Marco Caltagirone vertrat Rodriguez ordentlich, kann aber als junger Spieler nicht dessen Erfahrung in die Waagschale werfen. "Wenn Jeffry Nimako seine starken Trainingsleistungen endlich auch im Spiel bestätigt, haben wir über die Außen mit Kota Nakajima und ihm zwei gefährliche Leute", erklärt Horst. Dahinter steht der routinierte Kapitän Said Naimi im Mittelfeldzentrum ebenso parat wie Robin Horst. "Eine gute Nachricht ist außerdem, dass Marko Colovejic mit seiner kaputten Hand wieder im Lauftraining ist. Er könnte schon Ende März wieder mitmischen", nennt der Trainer den einen von zwei Ausfällen. Auch Ali Douh wird gegen Waldgirmes II wegen Oberschenkel-Problemen nicht zur Verfügung stehen. "Es ist aber eigentlich fast egal, mit welchem Personal wir antreten", schließt Ralf Horst seine Ausführungen. Im ersten Heimspiel des Jahres müsse es in den Köpfen aller Spieler "Klick" machen: "Nur wenn wir die Basics abrufen, sind wir wettbewerbsfähig. Dann aber auch richtig." awo

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