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Tomas Krajcovic nimmt Maß, der Cannstätter Adrian Thran versucht den Wurf zu blocken. Dies gelang aber nicht immer. Krajcovic war sechs Mal für den EFSC erfolgreich.

Wasserball

Der Defensivplan der Frankfurter Wasserballer geht gegen Cannstadt auf

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Diese Heimpremiere werden die Spieler des EFSC so schnell nicht vergessen. Nach dem klaren Erfolg über den bislang verlustpunktfreien Spitzenreiter Cannstatt hoffen sie auf eine sorgenfreie Saison.

Sie standen schon mit einem Bein in der drittklassigen Oberliga Hessen, die Wasserballer des 1. Frankfurter SC (EFSC). Dass der Club nicht nur erfolgreich Rechtsmittel einlegen, sondern auch im Becken Akzente setzen kann, bewiesen die Bergen-Enkheimer im ersten Heimspiel der Saison 2018/19. Mit 13:7 (2:1, 4:1, 4:2, 3:3) spülte die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Held den SV Cannstadt aus dem Riedbad, die Schwaben lagen bisher mit vier Siegen ganz vorne in der Tabelle der Zweiten Bundesliga Süd.

„Unser Defensivplan hat gefruchtet. Wir sind stolz darauf, gegen den Tabellenführer unseren ersten Sieg in der aktuellen Saison erzielt zu haben“, resümierte Coach Held. Nur fünf Überzahlsituationen ließ der EFSC gegen die offensivstarken Cannstätter zu, die zuvor fast 18 Treffer im Schnitt pro Spiel erzielt hatten. Aus der sicheren Abwehr ragte noch Torwart Bendeguz Bognar heraus.

Man braucht freilich auch eine starke Offensive, um so einen Kontrahenten zu beherrschen. Bis Mitte des zweiten Viertels gelang es Cannstatt noch mitzuhalten (2:2), dann zog der EFSC auf 7:2 davon. Nicht zu bändigen war Rückkehrer Tomas Krajcovic, der insgesamt sechsmal traf. In der Schlussphase ließ Held rotieren, so kam auch Alessio Maiuri zu seinem Debüt.

Da das Heimspiel gegen den SCW Fulda am 9. Dezember nicht stattfinden kann, greift der EFSC erst am Samstag, 15. Dezember (16.40 Uhr), wieder ins Geschehen ein – und empfängt den alten Rivalen WSV Ludwigshafen. Einen Tag danach führt die Reise ins Schwäbische, Gastgeber ist Aufsteiger SV Ludwigsburg II. Es ist zugleich das letzte Spiel der Frankfurter in diesem Jahr. „Unser Coach kann die Zeit bis zu diesen beiden Spielen mit seinen Jungs nutzen, um an der Taktik zu tüfteln und die Kondition hochzuhalten“, sagte Pressesprecher Sven Karkossa.

EFSC: Bognar (Tor); Kremer, Lucic, Kilian (2), Wissmüller, Maiuri, van Kaathoven (2), Krajcovic (6), Lane, Held, Ramm (2), Fischer (1), Topouzoglou.

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