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Macht nicht nur als Fußballer des Verbandsligisten RSV Weyer eine gute Figur, sondern auch auf der roten Asche im Tennis-Dress des TC Dehrn: Raphael Schmidt.

Tennis-Medenrunde

TC Dehrn lehrt den Wiesbadener THC das Fürchten

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Die Tennis-Medenrunde 2020 neigt sich dem Ende zu. Die Leistungen der Teams aus dem NNP-Land haben sich dem Wetter angepasst: wechselhaft.

Verbandsliga:
Herren 30: TC Rüsselsheim – TC Grün-Weiß Elz 5:1. Da Spitzenspieler Marco Walter verletzt ausfiel, war die Ausgangslage schon schwierig. Joachim Lass begann stark, musste sich aber dem Einser von Rüsselsheim 5:7, 1:6 geschlagen geben. Einzig Bernd Nordmann präsentierte sich in Topform und sorgte mit einem 6:1, 6:2 für den Ehrenpunkt. Als sich der bis dahin noch ungeschlagene Kapitän Arne Lütkefedder bei 5:2-Führung im zweiten Satz verletzte, war die Entscheidung gefallen. Lütkefedder verlor 4:6, 5:7 und konnte auch im Doppel nicht mehr antreten. Die einzigen unverletzten Elzer, Lass und Nordmann, gewannen im Doppel zwar noch Satz zwei nach Abwehr von drei Matchbällen; im dritten hatte aber der TCR das Glück auf seiner Seite (6:4, 5:7, 10:5). Der letztjährige Meister TC GW Elz muss sich diesmal mit Platz vier begnügen.
Damen 50: TC BW Bad Camberg – Obermörler TC 0:6. Im letzten Medenspiel war der Gegner deutlich stärker als die Blau-Weißen. Lediglich Petra Pitz und Ilka Becker im Doppel unterlagen im Champions-Tiebreak sehr knapp (2:6, 6:3, 8:10 ).
Herren 50: TV Watzenborn – TC Grün-Weiß Elz 2:7. Ein wahrer Tennis-Krimi, wurden doch sechs der neun Begegnungen im Match-Tiebreak entschieden. An eins verlor in einem hochklassigen Match Uwe Licht denkbar knapp (3:6, 6:1, 8:10), während Patrick Metternich an zwei seinem tschechischen Kontrahenten mit 6:3, 6:1 keine Chance ließ. Georg Stenz an Position drei verlor den ersten Satz unglücklich 4:6, kämpfte sich dank seiner Fitness mit 6:2 zurück und behielt auch im Match-Tiebreak mit 10:3 klar die Oberhand. Der noch ungeschlagene Siggi Lucht machte es spannend und gewann nach zwei hart umkämpften Sätzen den Match-Tiebreak dank seiner mentalen Stärke 10:8, nachdem er bereits 6:8 zurückgelegen hatte. Michael Eidt an fünf fehlten nach einer verletzungsbedingten Pause die letzten Körner (2:6, 6:4, 4:10), während Milen Ianakiev, der in der Medenrunde erstmals für die Elzer antrat, seine Klasse einmal mehr bestätigte 6:1, 6:4, 4:2). Die Grün-Weißen benötigten somit noch einen Doppelpunkt zum Sieg, den Licht/Metternich souverän mit 6:1, 6:3 im ersten Doppel einfuhren, während Stenz/Eidt mit 10:2 und Lucht/Ianakiev mit 10:7 über die volle Distanz gehen mussten. Am Ende stand verdienter 7:2-Erfolg. Am letzten Spieltag (Samstag, 12. September) kommt es nunmehr zum Showdown zwischen den beiden führenden Mannschaften in der Tabelle, Bad Vilbel und TC GW Elz, um den Aufstieg in die höchste hessische Spielklasse.
Bezirksoberliga:
Herren 30: TC Beselich – MSG TC Wehen/BW Taunusstein 7:2. Souveräner Sieg im letzten Punktspiel. Für den TC Beselich punkteten Tobias Dempewolf 6:1, 6:1; Florian Dempewolf 6:1, 6:2; Tim Wallner 6:1, 6:0; Johannes Schmorleitz 6:0, 6:0 kampflos; T. Dempewolf/F. Dempewolf 6:2, 6:4; Gunnar Egenolf/T. Wallner 3:6, 7:6, 10:6; Christopher Hermann/J. Schmorleitz 6:0, 6:0 kampflos. Der TC Beselich landete als Aufsteiger auf dem vierten Rang.
Bezirksliga A:
Herren 6er: TC Dehrn – Wiesbadener THC IV 9:0. Für Dehrn punkteten Henry Immel, Raphael Schmidt, Jonathan Drossel, Paul Gerhard, Julius Gerhard und Jacob Badmann. Mit der stärksten Saisonleistung sicherte sich die 1. Herren-Mannschaft des TC Dehrn gegen die favorisierten Wiesbadener schon nach den Einzeln den Sieg. Die erste „Hälfte“ der Einzel ging sehr deutlich an die „Raben“. Raphael Schmidt kontrollierte seinen Gegner mit sehr druckvollem Grundlinienspiel und brachte sein Team mit seinem 6:3, 6:0 in Führung. Paul Gerhard verwandelte fast zeitgleich seinen Matchball zum 6:3, 6:1 und baute die Führung aus. Auch der erst 15-jährige Jacob Badmann überzeugte an Position sechs (6:1, 6:3). Was folgte, sah zunächst etwas knapper aus, doch nach umkämpften und vor allem in den zweiten Sätzen hochklassigem Tennis, stellten Julius Gerhard (6:3, 6:2) und Jonathan Drossel (6:1, 7:6) auf 5:0. Das war die Initialzündung für Henry Immel, um sein 4:5 in ein 7:5 umzuwandeln und den sechsten Einzelpunkt zu holen. Die sichtlich geschockten Gäste, die eigentlich ihre Saisonabschlussfeier mit einem Auswärtssieg einleiten wollten, beschlossen, gar nicht mehr zum Doppel anzutreten. Keine besonders schöne Geste . . .Herren 50: Ein ernüchterndes Wochenende für die Herren 50 der MSG Limburg RW/BW II. Das Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn Bad Nauheim ging mit 2:7 „in die Hose“, aber zum Teil nachvollziehbar, da die Bad Nauheimer einen hochkarätigen englischen Tennislehrer mit an die Lahn gebracht und an Position eins gesetzt hatten. Auch in den übrigen Einzeln war nicht viel zu holen. Die größten Siegchancen hatte noch Peter Kalteier, der es immerhin in den Champions-Tiebreak schaffte, sich dort aber nach großem Kampf und unzähligen Slice-Duellen geschlagen geben musste. Einzige Ausnahme war der an Platz sechs spielende „Jungstar“ der Limburger, Holger Reimer. Er fuhr den einzigen Einzelsieg ein – und das, obwohl sein Gegner die Psycho-Waffe auspackte und sich über eine unsachgemäße Höhe des Netzes beschwert hatte. Mit seinem Doppelpartner Markus Hannappel gelang ihm später auch der zweite Tagessieg für die Domstädter. Für die MSG spielten Ken Flach, Bülent Egrek, Holger Euler, Peter Kalteier, Peter Meurer, Holger Reimer, Ken Flach/Bülent Egrek, Peter Kalteier/Peter Meurer und Holger Reimer/Markus Hannappel.  mor
Herren 50: Ein ernüchterndes Wochenende für die Herren 50 der MSG Limburg RW/BW II. Das Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn Bad Nauheim ging mit 2:7 „in die Hose“, aber zum Teil nachvollziehbar, da die Bad Nauheimer einen hochkarätigen englischen Tennislehrer mit an die Lahn gebracht und an Position eins gesetzt hatten. Auch in den übrigen Einzeln war nicht viel zu holen. 
Die größten Siegchancen hatte noch Peter Kalteier, der es immerhin in den Champions-Tiebreak schaffte, sich dort aber nach großem Kampf und unzähligen Slice-Duellen geschlagen geben musste. Einzige Ausnahme war der an Platz sechs spielende „Jungstar“ der Limburger, Holger Reimer. Er fuhr den einzigen Einzelsieg ein – und das, obwohl sein Gegner die Psycho-Waffe auspackte und sich über eine unsachgemäße Höhe des Netzes beschwert hatte. Mit seinem Doppelpartner Markus Hannappel gelang ihm später auch der zweite Tagessieg für die Domstädter. Für die MSG spielten Ken Flach, Bülent Egrek, Holger Euler, Peter Kalteier, Peter Meurer, Holger Reimer, Ken Flach/Bülent Egrek, Peter Kalteier/Peter Meurer und Holger Reimer/Markus Hannappel.  mor

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