Sie machte ihre Sache gut: Die Eddersheimerin Clara Wimmer (beim Wurf) traf zwei Mal und überzeugte im Abwehrzentrum. FOTO: mal
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Sie machte ihre Sache gut: Die Eddersheimerin Clara Wimmer (beim Wurf) traf zwei Mal und überzeugte im Abwehrzentrum.

Handball, 3. Liga Damen

Den Gegner "einfach" überrannt

  • Volker Hofbur
    VonVolker Hofbur
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Die Eddersheimerinnen deklassieren die HSG Lumdatal mit 40:16

Eddersheim -Auch für Trainer Tobias Fischer ist das nicht alltäglich. "40 Tore werfen wir auch nicht so oft. Unsere Grundidee war, den Gegner zu stressen und ihn nie zur Ruhe kommen zu lassen", freute er sich nach dem 40:16 (21:9)-Sieg seiner TSG Eddersheim gegen die HSG Lumdatal. Seine Drittliga-Handballerinnen hatten seine Vorgaben so optimal umgesetzt.

Nur anfangs gelang es den Gästen, die Partie ausgeglichen zu halten. Nach 14 Minuten führte Eddersheim mit 8:6. "Der Angriff war gut, aber in der Abwehr haben wir noch keinen Gegendruck entwickeln können. Da waren wir zu passiv", so Fischer. Auch dort stabilisierten sich die Eddersheimerinnen dann und zogen vorwiegend mit dem Tempospiel aus der zweiten und dritten Welle davon. "Ich habe mich mit dem Kollegen unterhalten. Er klagte, dass sie gar nicht in die Zweikämpfe gekommen seien", erläuterte Fischer, "dazu kam, dass sie nach 20 Minuten platt waren und dementsprechend viele Fehler gemacht haben." So setzte sich die TSG Eddersheim über 14:7 auf 21:9 zur Pause ab. "Am Anfang war es etwas zäh, aber dann haben wir schnell für klare Verhältnisse gesorgt und am Ende einen überlegenen Erfolg eingefahren."

Auch in der zweiten Halbzeit boten die Eddersheimerinnen ein konzentriertes Spiel. "Wir haben das sehr konsequent weitergespielt", freute sich Fischer, "der Gegner hatte keine Chance, und für uns war es einer der höchsten Siege in der Dritten Liga. Alle Feldspielerinnen, die ich eingesetzt habe, haben mindestens ein Tor geworfen", war der Trainer zufrieden, "ich konnte viel wechseln. So habe ich Anna Gempp und Lena Thoß in der zweiten Halbzeit gar nicht gebracht, weil Clara Wimmer das auch im Abwehrzentrum sehr gut gemacht hat. Und meine A-Jugendliche Helena Rhein kam in den letzten 16 Minuten hinein und hat gleich vier Tore erzielt".

So sahen die 130 Zuschauer ein gutes Spiel ihrer Mannschaft. "Wir haben ein kleines Zeichen der Stärke gesetzt, haben nach der unglücklichen Niederlage in Bretzenheim wieder in die Erfolgsspur gefunden", freute sich Fischer, der auch mal deutlich machte: "Lumdatal hatte bisher nicht mehr als 24 Gegentore kassiert, das hat sich mit der Partie bei uns nun geändert. Wir haben unseren Job gut erfüllt", resümierte der Trainer, der mit seinem Team mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Platz steht.

Eddersheim: Mona Priester (1. bis 50.), Melissa Kirchner (ab 51.); Lilly König 6, Linda Brocke 5, Lea Müller 5/3, Helena Rhein, Tabea Schweikart je 4, Alexandra Flebbe, Franziska Feick, Lena Thoß je 3, Julia Krämer, Clara Wimmer je 2, Hanna Özer, Ariane Hilbig, Anna Gempp je 1, Lena Petry. vho

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