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Den Kriftelern fehlt nicht viel

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Von: Oliver Blankenstein

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Christian Schneider holte einen Punkt für die TuS Kriftel, verlor aber sein weiteres Einzel und das Doppel mit seinem Bruder Tobias jeweils in fünf Sätzen. FOTO: Alix nickel
Christian Schneider holte einen Punkt für die TuS Kriftel, verlor aber sein weiteres Einzel und das Doppel mit seinem Bruder Tobias jeweils in fünf Sätzen. © Alix Nickel

Fünf Niederlagen über fünf Sätze bei der 2:8-Niederlage gegen Fulda-Maberzell II

Kriftel -Gewohntes Bild für die TuS Kriftel in der Tischtennis-Oberliga der Herren: Auch beim Rückrundenauftakt war sie dem TTC Fulda-Maberzell II ebenbürtig, musste sich aber - da sämtliche knappen Spiele an den Gegner gingen - mit 2:8 geschlagen geben. Mit 2:18 Punkten liegt die TuS somit am Tabellenende und muss am Samstag auch noch zum Spitzenreiter Langenselbold. Der Krifteler Mannschaftsführer Christian Schneider kommentierte dies trocken: "Das wird eher schwer."

Nachdem zwei Wochen zuvor der Auftakt im Jahr 2022 gegen den punktgleichen Konkurrenten Watzenborn-Steinberg coronabedingt verschoben werden musste, kam nun nichts mehr dazwischen. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass Partien - wenn dies beide Teams wollen - aufgrund der derzeitigen Situation verlegt werden können, doch Kriftel wollte spielen, als die Gäste am Dienstag nachgefragt hatten. "Auch weil wir wegen dem bereits verlegten Watzenborn-Spiel keine weiteren Ausweichtermine haben", so Christian Schneider.

Das Hinspiel hatte die TuS Kriftel zwar gegen die Osthessen mit 3:7 verloren, man rechnete sich diesmal aber einiges aus. Auch da Fulda ohne Qing Yu Meng (der beim gleichzeitigen Bundesligaspiel der ersten Mannschaft als Trainer agierte) und den gesundheitlich angeschlagen Hans-Jürgen Fischer antreten musste.

Bereits die Doppel brachten Kriftel aber ein Deja-vu: Björn Fröhlich Wagenbach/Martin Schlicht verloren gegen Jakub Wizlo/Arno Kosler mit 1:3, Tobias und Christian Schneider gegen Tomasz Rakowski/Manuel Echaveguren mit 11:8, 11:9, 8:11, 9:11, 11:13. "Das war wirklich bitter, dass wir mit 0:2 in den Doppeln gestartet sind", so Schneider, der aber betont, dass sie auch danach daran geglaubt hatten, dass "wir die noch packen können". Die ersten Einzel spielten aber bei dieser Rechnung nicht mit, denn Björn Fröhlich Wagenbach (7:11, 10:12, 11:9, 7:11 gegen Manuel Echaveguren) und Tobias Schneider (9:11, 4:11, 13:11, 11:8, 9:11 gegen Tomasz Rakowski) hatten nach umkämpften Spielen das Nachsehen. Der Viersatz-Erfolg von Christian Schneider (gegen Arno Kosler) war der erste Spielgewinn für Kriftel, das direkt nachlegen wollte und auch die Möglichkeiten hierzu hatte, sie aber nicht nutzte. Zunächst vergab der für den erkälteten Mathias Stockhofe eingesprungene Martin Schlicht mehrere Matchbälle gegen Fuldas Neuzugang Jakub Wizlo beim 11:4, 11:7, 10:12, 10:12, 11:13, fast zeitgleich verlor Fröhlich Wagenbach gegen Rakowski mit 11:3, 11:8, 7:11, 4:11, 8:11 sehr ärgerlich. Schlichts Niederlage bezeichnete Christian Schneider als Genickbruch, die Begegnung war entschieden. Die unglücklichen Niederlagen sind Parallelen zur ersten Halbserie. Nach dem 1:3 von Tobias Schneider musste Christian Schneider mit dem 2:3 gegen Wizlo die fünfte Fünfsatz-Niederlage hinnehmen. Das 3:0 von Schlicht war Ergebniskosmetik. "Wenn es etwas besser läuft, wäre was drin gewesen", erklärte Christian Schneider. Am Samstag versucht man es - in Langenselbold - wieder.

Kriftel: Björn Fröhlich Wagenbach, Tobias Schneider, Christian Schneider (1), Martin Schlicht (1), Schneider/Schneider, Fröhlich Wagenbach/Schlicht. bla

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