Denis Mainka hat Geduld mit seiner neuformierten Mannschaft

Eine 2:5-Niederlage zum Liga-Auftakt wünscht sich kein Übungsleiter. Für das Spielertrainergespann der Seulberger Reserve, Denis Mainka und Benjamin Pedreno-Weber, setzte es sie.

Eine 2:5-Niederlage zum Liga-Auftakt wünscht sich kein Übungsleiter. Für das Spielertrainergespann der Seulberger Reserve, Denis Mainka und Benjamin Pedreno-Weber, setzte es sie. Obgleich die Pleite, vor allem aber das Schlussdrittel des ersten Durchgangs schlichtweg frustrierend wirkte, versuchte Mainka sich vor allem darin, positive Aspekte aus der Niederlage zu gewinnen. So haben er und seine Seulberger beispielsweise „die ersten 20 Minuten ein gutes Spiel gezeigt“, bevor ein individueller Abwehrfehler alle Dämme brechen ließ. Mit der zweiten Halbzeit zeigte sich Aushilfstorwart Mainka schon zufriedener, auch weil er mit einem Augenzwinkern anerkannte, das seine Mannen schließlich „3 Tore erzielt“ haben – obgleich ein Treffer davon den Weg ins eigene Netz und somit auch an Mainka vorbei fand. Die SG Westerfeld sei aufgrund ihres erfahrenen Neu-Anspacher Mannschaftskerns kein Maßstab für seine Elf, die sich „noch finden“ müsse: „Die Jungs haben ein Jahr nicht richtig trainiert, sie fangen quasi von null an. Viele haben die Laufwege noch nicht verinnerlicht“, wollte Mainka nicht all zu hart mit seinen Mannen ins Gericht gehen.

Als mildernder Umstand gesellt sich hinzu, dass es für die Seulberger Reserve das erste Ligaspiel in der noch jungen Saison war. Bislang hatte man sich lediglich im C-Liga-Pokal, einem zusätzlichen Wettbewerb auf Basis von Freundschaftsspielen, wie Mainka erläuterte, mit den Ligakonkurrenten messen können. In jener Pokalrunde hatte man übrigens just vor zwei Wochen schon einmal in Westerfeld verloren (1:4). Da das Teilnehmerfeld in der Kreisliga C mit nur 10 Teilnehmern dürftig bestückt ist, hält Seulbergs Übungsleiter den beschriebenen C-Liga-Pokal für eine „sehr gute Sache“. Neben bis zu vier Spielerwechseln pro Partie sind auch Spiele im Neun-gegen-neun durchführbar, sagte Mainka. Der zusätzliche Wettbewerb verschaffe der Seulberger „Zweiten“ Zeit und Möglichkeiten, als Mannschaft zusammenzuwachsen und Automatismen zu verinnerlichen. gba

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