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TuS Dietkirchen vor dem Gang zum „Lieblingsgegner“

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Von: Marion Morello

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Starker Rückhalt seiner Mannschaft: Torwart Raphael Laux.
Starker Rückhalt seiner Mannschaft: Torwart Raphael Laux. © Klaus-Dieter Häring

Der 9. Spieltag der Fußball-Hessenliga führt den TuS Dietkirchen zu einem seiner „Lieblingsgegner“, dem Tabellenfünften Eintracht Stadtallendorf.

VON PATRICK JAHN

Eintracht Stadtallendorf – TuS Dietkirchen (Samstag, 14 Uhr, Herrenwaldstraße). Kein Zweifel: Die Elf vom Reckenforst hat bei der 1:2-Niederlage gegen den 1. Hanauer FC eine ihrer besten Saisonleistungen geboten. Gleicher Meinung war auch TuS-Trainer Steffen Moritz: „Wir waren sehr griffig und aggressiv, haben wieder Moral gezeigt und hätten bei ein paar Minuten längerer Spielzeit vielleicht noch den Ausgleich geschafft.“ Und das trotz der Tatsache, dass der Dietkircher Kunstrasen eher den spielstarken Hanauern entgegengekommen war, die ihre extreme Qualität aber erst im zweiten Durchgang zu zeigen im Stande waren.

Fakt ist aber nun mal auch, dass im Endeffekt kein Ertrag zustande gekommen ist. Die Schwankungen in Heim- und Auswärtsspielen nerven Steffen Moritz, der auch deshalb deutlich macht: „Weil wir eben nicht jedes Heimspiel gewinnen, müssen wir auch auswärts anfangen, dreifach zu punkten. Nur jedes dritte Spiel daheim zu gewinnen, wird am Saisonende nicht reichen.“ „Not amused“ war der Coach auch über die späte Gelb-Rote Karte von Kevin Kratz: „Das war jetzt unser zweiter dummer Platzverweis. Wenn ich Gelb habe, muss ich da wegbleiben. Jetzt fehlen uns mit Dennis Leukel und Kevin Kratz zwei sehr wichtige Spieler in Stadtallendorf.“

Apropos Stadtallendorf: Die Truppe von Trainer-Fuchs Dragan Sicaja ist als Fünfter mit 17 Zählern mitten in der Verlosung der Titelkandidaten und hat erst einmal verloren. Steffen Moritz: „Wir müssen keine Angst haben, wissen aber, dass wir auf einen Gegner mit Regionalliga-Etat und entsprechender Qualität treffen. Sie finden sich mehr und mehr, und dennoch müssen wir auch mal in der Lage sein, eine Überraschung zu landen, auch wenn uns wichtige Spieler fehlen werden.“ – Redaktionstipp: 3:1.

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