Für diese jungen Fußballer startete der Fußball-A-Ligist TuS Niederjosbach eine Hilfsaktion im eigenen Verein und schickte auf eigene Kosten drei Kisten mit Kleidung, Schuhen und zwei Bällen nach Ukunda in Kenia. foto: TuS Niederjosbach
+
Für diese jungen Fußballer startete der Fußball-A-Ligist TuS Niederjosbach eine Hilfsaktion im eigenen Verein und schickte auf eigene Kosten drei Kisten mit Kleidung, Schuhen und zwei Bällen nach Ukunda in Kenia.

Spendenaktion Fußballer

Der TuS Niederjosbach hilft Jugendfußballern in Kenia

  • Volker Hofbur
    vonVolker Hofbur
    schließen

X - x - x - x - x T - e - x - t - - - - - - - - -

Niederjosbach -Auch in Corona-Zeiten kann man helfen. Das beweisen die Fußballer des TuS Niederjosbach mit einer spontanen Aktion für eine Jugendmannschaft in Ukunda in Kenia.

"Mich hatte ein Trainer aus Kenia per Whatsapp angeschrieben. Er hatte ganz lieb gefragt, ob wir seine Mannschaft im Alter zwischen 6 und 14 Jahren mit Kleidung unterstützen könnten", erklärt der Spielausschuss-Vorsitzende Uwe Schmidt. Schmidt begann, im Internet zu recherchieren und bekam von dem Trainer dann Bilder und Videos von der Mannschaft geschickt. "Das war für mich seriös. So haben wir die Fußballer und Kinder unseres Vereins angeschrieben und es auf Facebook gepostet", erklärte Schmidt. Er öffnete eine Kabine, in die die Eltern die Kleidung bringen konnten. "Das war eine tolle Reaktion", freute sich Schmidt. "die Kabine war voll mit Kleidung und Schuhen. Ich habe drei Pakete gefüllt, noch alte Trikotsätze von uns und zwei Bälle mit hereingesteckt. Da wir eine Spielgemeinschaft mit der SG Bremthal in der Jugend haben, habe ich auch Trikots und Trainingsanzüge von ihnen mit eingepackt. Aber wir haben noch nicht alles weg und es wird nicht die letzte Kiste gewesen sein, die wir da hingeschickt haben".

Schmidt bat den Trainer, Sachen, die sie nicht brauchen könnten, an benachbarte Vereine weiterzugeben. "Für uns war es eine schöne Sache, die beweist, dass man auch in diesen Zeiten helfen und aktiv sein kann. Und für uns ist es die Möglichkeit zu zeigen, dass wir noch da sind. Du bekommst bei diesen Bildern das Gefühl, helfen zu müssen", erklärt Uwe Schmidt.

Für den Niederjosbacher Spielausschuss-Vorsitzenden soll diese Lieferung nur der Anfang sein. Der Verein zahlte für den Transport nach Kenia zudem 300 Euro. "Vielleicht können wir in besseren Zeiten Spendenboxen aufstellen, damit wir das Geld für den Transport zusammenbekommen", ist nur eine Idee, die Schmidt für weitere Aktionen seines Vereins hat. vho

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare