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Sie hatte einen guten Tag: Die Goldsteinerin Verena Stork (links, gegen die Kriftelerin Bianca Ruppert) traf fünf Mal für ihr deutlich siegreiches Team.

Handball

Derbe Heimpleite für MainHandball

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Weil es in der Bad Camberger Kreissporthalle durch das Dach regnete und das Handball-Feld überschwemmt wurde, wurde die Partie der Damen-Bezirksoberliga zwischen dem Gastgeber und der SG Nied abgebrochen.

Die übrigen vier Vertreter aus dem hiesigen Kreis hatten solche Probleme nicht, sondern absolvierten ihren zweiten Spieltag normal. Bis auf den Derbysieg von Sindlingen/Zeilsheim gab es keinen Grund zum Jubeln.

SV Bad Camberg – SG Nied 13:13 (7:9) Abbruch. „Nach 45 Minuten war das Wasser komplett in der Halle und der Schiedsrichter musste das Spiel abbrechen. Zu diesem Zeitpunkt stand es 13:13. Ob Nied als Auswärtsmannschaft nun die Punkte am grünen Tisch zugesprochen bekommt oder der Klassenleiter eine Neuansetzung vornimmt, stand noch nicht fest. Tore: Otto 6, Tamas 3, Khalil 2, Hees, Andresen

HSG Sindlingen/Zeilsheim – TSG Niederhofheim 27:24 (13:9). Nach dem Auftaktsieg gegen Nied wollten die Sindlingerinnen nachlegen. „Wir haben uns schwer getan“, berichtete Sandra Röhr von den Schwierigkeiten ihrer ersatzgeschwächten Mannschaft. Die Torfrau konnte mit der Defensivarbeit ihrer Vorderleute zufrieden sein: „Vorne haben wir aber einiges liegen gelassen.“ Mit körperbetontem Spiel waren die Gäste trotz des Vier-Tore-Rückstands zur Pause auch danach oft auf Augenhöhe. „Wir sind bis auf sieben Tore davongezogen“, sprach Röhr über das 17:10 (37.). Eine Auszeit der Gäste brachte sie wieder ins Spiel und bis auf 17:19 (46.) heran. „Dann haben wir aber die wichtigen Dinger reingemacht“, betonte Röhr. Vor allem Jana Pickel mit ihren verwandelten Siebenmetern und sieben Treffern sowie Carolin Weihe und Nina Cantarero mit gutem und erfolgreichem Umschaltspiel zogen den guten Gästen den Zahn. Beim Stand von 25:21 (54.) hatten die Gastgeberinnen nur noch wenig zu befürchten. „Wir wollen die Siegesserie so lange wie möglich fortsetzen“, meint Sandra Röhr vor dem Spiel in Nordenstadt. Die Niederhofheimerinnen empfangen am Sonntag die SG Nied zum nächsten Derby. Tore Sindlingen/Zeilsheim: Pickel 7/3, Weihe, Cantarero 5, Schmidt 4, Bocklet 3, Dindar 2, Neuberger, Winter. Tore Niederhofheim: Richter 12/5, Klein 3/1, Forster, Eissfeldt, Galesic, Mollath je 2, Sevinc.

TV Kastel – TV Hattersheim 23:19 (12:10). Weil die Gäste ohne drei Stammspielerinnen auskommen mussten, appellierte Stephan Unger an den Kampfgeist seiner Damen. „Wir haben gekämpft bis zum Umfallen, uns aber nicht belohnt“, meinte der Trainer, „da war mehr drin“. Im Angriff war Unger mit der Ausbeute zunächst zufrieden. Für ihn war die schwache Abwehr der Grund für den Pausenrückstand. Angetrieben von Jasmin Langner, die alle drei Siebenmeter verwandelte und fünf Treffer aus dem Spiel heraus erzielte, hielt Hattersheim den Rückstand schon zur Pause klein. „Der Gegner kam immer wieder über den Kreis zum Torerfolg. Da haben wir nicht konsequent genug gedeckt“, ärgerte sich Unger. Aber auch im Angriff lief es nicht wirklich. „Wenn wir unsere erspielten Chancen nutzen, erzielen wir die Tore mehr, die gefehlt haben.“ Tore: Langner 8/3, Kleine, Neisius je 3, Böhler, Lorenz je 2, Müller.

HSG MainHandball – TuS Nordenstadt 10:23 (5:13). „Wir wurden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, meinte Klaus Wenzel nach dem „schlechteste Spiel, das ich von meiner neuen Mannschaft gesehen habe“. Bei der TSG Niederhofheim hatte sie einen klaren 28:14-Sieg gefeiert. Nun lief es gar nicht. „Keine Spielerin konnte Normalform erreichen“, ärgerte sich Wenzel. Ob es daran lag, dass seine Damen im ersten Heimspiel nervös waren oder die schwache krankheits- und verletzungsbedingte Trainingsbeteiligung der Grund waren, vermochte der Trainer nicht zu sagen: „Wir lagen schon nach wenigen Minuten mit 2:8 hinten. Ab diesem Moment war die Entscheidung gefallen.“ Tore: Walther 5/2, Lopes, Kirsch je 2, Peci 1.

(awo)

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