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Der beste Münsterer Werfer: Fabian Frank konnte die Heimniederlage seines Teams jedoch nicht verhindern.

Handball

TGS Langenhain: Im Derby an die Tabellenspitze

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Eine Woche, bevor die Handball-Bezirksoberliga Wiesbaden komplett in die Restrunde der Saison 2018/19 startet, setzte sich die TGS Langenhain durch einen 26:24-Erfolg bei der TSG Münster II an die Tabellenspitze.

Münster - Nicht immer ist nach einem Jahreswechsel alles neu. Im Rückspiel in Münster kam dem Langenhainer Trainer Kai Zapototschny sogar „alles gleich“ vor. „Genau wie im Hinspiel“. Nicht nur das Ergebnis glich dem Resultat vom 8. November 2018. Sogar die Schiedsrichter Matias Markovic und Jan Rudolph waren vor gut zwei Monaten dieselben. „Dass es für uns mit dem Sieg klappen konnte, war der Verdienst einer starken Deckung mit dem bärenstarken Johannes Gintner und Jobst Scheffer im Tor“, berichtete Zapototschny. Vorne richteten es Robin Wanner als Top-Werfer und Lukas Daudert. Nach seiner langen Verletzungspause 2018 brauchte Wanner die Hinrunde, um in Form zu kommen. Nun könnte er zum entscheidenden Faktor im Titelrennen werden. Den ersten Schritt in Richtung Landesliga gingen die Langenhainer in Münster. „Ich denke, dass der Sieg in Ordnung geht“, meinte Zapototschny, ohne die Meinung seines Trainerkollegen Jochen Wichert gehört zu haben. „Am Ende waren wir cleverer und auch ein bisschen glücklicher.“ Dabei hatten die Münsterer mit dem 3:1 den besseren Start. Doch dann wendete sich das Blatt zugunsten der Langenhainer. „Unsere 6:0-Deckung hat sehr gut funktioniert. Wenn Münster nicht mehrere Abpraller in die Arme gefallen wären, hätte wir zur Pause höher führen können“, schilderte Zapototschny den ersten Spielabschnitt.

Auch nach der Pause funktionierten die wichtigsten Elemente im Spiel des Favoriten. Eine stabile Abwehr gepaart mit viel Tempo im Angriff sorgten dafür, dass Langenhain mit 19:14 führte (41.). Zwar kam Münster bis auf zwei Tore heran. In der Schlussphase entschied Scheffer die Partie. „Er hat Ende letzten Jahres starke Leistungen gezeigt und daher wieder das Vertrauen bekommen“, erklärte Zapototschny. Er hielt zwei freie Würfe. Mit einem Spiel und einem Punkt mehr als Idstein führen die Langenhainer das Klassement bis zum Wochenende an. Münster II sortiert sich nach der Niederlage als Achter im Mittelfeld ein. Für Langenhain geht es mit dem Heimspiel gegen Steinbach/Kronberg/Glashütten am Sonntag weiter. „Wir müssen uns steigern, wenn wir auch die nächsten Spiele schadlos überstehen wollen“, meinte Zapototschny, „wir waren phasenweise noch zu nervös.“

Münster II: Albat, Sieber; Frank 6, Mollath, Reindl, Gonzalez je 4, Molzahn 3, Bauer 2, Klickow 1, Frieman, Bröscher, Engel, Kunz. Langenhain: Biermann, Scheffer; Wanner 8, Daudert, Gintner je 6, Loyal 2, K. Dörrhöfer, Henritzi, Y. Dörrhöfer, Steinmeier je 1, Schwarz, Heinzer, Brauer, Roth.

(awo)

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