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Die aktive und die passive Seite des Limburger HC

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Die Limburger Jakob Schneider (ganz rechts) und Lukas Schmitt (Zweiter von rechts) blocken den Münchner Gegenspiele an der Bande.
Die Limburger Jakob Schneider (ganz rechts) und Lukas Schmitt (Zweiter von rechts) blocken den Münchner Gegenspiele an der Bande. © Klaus-Dieter Häring

Mit einer Niederlage und einem deutlichen Sieg hat der Limburger HC das Münchner Wochenende in der 1. Hallenhockey-Regionalliga Süd hinter sich gebracht und verbesserte sich auf Rang drei der Tabelle.

Limburger HC – ASV München 3:4 (1:2). Gegen den ASV München zeigte der LHC seine Passivseite. Die junge Mannschaft orientierte sich weitgehend am Gegner, passte sich seinem Tempo an und entwickelte insgesamt wenig Eigeninitiative. Ein gutes Beispiel dafür ist die erste Halbzeit: Der ASV ging früh durch eine Strafecke in Führung. Limburg glich erst gegen Ende des ersten Viertels durch Lukas Schmitt aus.

Während des zweiten Viertels hatten beide Mannschaften eine nicht verwandelte kurze Ecke zu beklagen und bemühten sich ernsthaft um den Führungstreffer. Als Lukas Schmitt kurz vor der Halbzeitpause doch noch traf, wurde das Tor nicht gegeben. Auf das 1:2 per ASV-Strafecke wusste der LHC keine Antwort. Für ein Hallenspiel war herzlich wenig passiert. Erst im Schlussviertel zeigten beide Teams, dass sie die Partie gewinnen wollen. Der LHC glich durch ein schönes Tor von Armin Junker aus, doch die Bayern antworteten diesmal postwendend und lagen erneut mit 3:2 in Front. Die Limburger hatten nun die Ernsthaftigkeit der Lage erkannt und rannten das Münchner Tor an. Eine verschossene Strafecke und mehrere knappe Torszenen zeigten, dass die Domstädter nun im Spiel waren. Doch mitten in die Bemühungen setzte München per Konter das 2:4. Die Hessen verkürzten durch Lukas Schmitt noch auf 3:4, die Punkte waren aber weg.

Limburg: Bommel, Collée, Faustmann, Flick, Giedrowicz, Jonas, Juncker, Kathilu, Mourik, Schmitt, J. Schneider, Schütt.

Limburger HC – HLC RW München 10:5 (3:2). Gegen Rot-Weiß München zeigte der LHC endlich seine aktive Seite. Nicht wiederzuerkennen war die Mannschaft gegenüber dem Vortag. Limburg ging schon in der 1. Minute in Führung und ließ sich auch durch den schnellen Ausgleich nicht entmutigen. Durch die erste von fünf Strafecken lag der LHC durch Bene Faustmann wieder vorn. Es sollten noch vier weitere Tore durch Faustmann-Strafecken folgen. Auch im zweiten Viertel begann der LHC druckvoll und erhöhte durch Jakob Schneider auf 3:1. Hinten standen die Grün-Weißen mit dem erneut prächtig aufgelegten Nils Jonas sicher, und so bedurfte es schon einer Strafeckenserie, ehe München mit der Schlusssirene auf 3:2 verkürzte.

In der Halbzeit wurde den Limburgern klar, dass sie erneut die Schlagzahl erhöhen mussten. Doch zunächst waren es die Münchner, die durch zwei Strafecken dem Ausgleich gefährlich nah kamen. Dank Bene Faustmanns Strafecke Nummer zwei und eines tollen Tores von Lukas Schmitt führte der LHC mit drei Treffern, ehe München auf 3:5 verkürzte. Doch der sichere Eckenschütze Bene Faustmann stellte mit seinem dritten Treffer den Drei-Tore-Abstand wieder her. Im letzten Viertel ging Limburg durch ein weiteres Faustmann- Eckentor mit 7:3 in Führung, ehe Rot-Weiß unter anderem per Siebenmeter auf 7:5 herankam. Die Münchener witterten nun Morgenluft, die von dem fünften Faustmann-Eckentreffer abgekühlt wurde. Rot-Weiß ersetzte den Torwart durch einen sechsten Feldspieler, wurde vom LHC ausgekontert und verhinderte den Limburger Torerfolg nur auf Kosten eines Siebenmeters. Den verwandelte Lukas Schmitt zum 9:5. Das Ziel war jetzt ein zweistelliger Sieg. Und der gelang durch Armin Juncker.

Limburg: Bommel, Collée, Faustmann, Flick, Giedrowicz, Jonas, Juncker, Kathilu, Kollenborich, Mourik, Schmitt, J. Schneider, Schütt. smü

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