Brikena Gashi von der Turngemeinde Camberg im Hammerwurfring in Niederselters.
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Brikena Gashi von der Turngemeinde Camberg im Hammerwurfring in Niederselters.

Leichtathletik

Die Devise „MMM“: Martin macht‘s möglich

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Aufgrund der aktuellen Gesetze, Verordnungen und Erlasse ist ein Wettkampfbetrieb in der Leichathletik dieser Tage nur für Kaderathleten möglich. Das hat der Hessische Leichtathletik-Verband (HLV) in Kooperation mit der LSG Goldener Grund frei nach der Devise „Martin macht’s möglich“ (Martin Rumpf, LSG-Vorsitzender und HLV-Vizepräsident) genutzt und auf dem Wurfplatz in Niederselters einen ersten Freiluftwettkampf für 2021 angeboten. 

Es galten strengste Hygieneregeln, jeder Akteur – egal, ob Athlet, Kampfrichter oder Trainer – musste einen negativen Coronatest vorweisen. Abstand wurde selbstverständlich jederzeit gehalten. Es war zwar nur sechs Athleten am Start, aber die hatten einiges zu bieten.

Die Grundidee: den Athleten eine Chance geben, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Und dieses Ziel erreichten gleich vier Werfer. Die Kampfrichter unter amtlicher Aufsicht von Wolfgang Ansorge aus Villmar waren Jürgen Willert und Sabine Rumpf, ergänzt um den Bundesstützpunktleiter Carsten Ebert.

Es begann gleich sehr vielversprechend mit Brikena Gashi von der TG Camberg, die in den letzten Wochen sehr intensiv mit ihrer Trainerin Wioletta Tasch gearbeitet hatte. Brikena Gashi steigerte sich im Hammerwurf-Wettkampf nach 47,24 m noch auf 48,10 m. Laura Siegel von der LSG Goldener Grund haderte etwas mit ihrem Wettkampf und war mit ihren 50,40 m gar nicht zufrieden.

Tolle Leistungen gab es durch den Jugendlichen Kai Hurych aus dem südhessischen Fürth, der den Sechs-Kilogramm-Hammer auf satte 68,01 m schleuderte, und durch Konstantin Steinfurth aus Eppstein, der sich mit einem starken Wurf auf 63,12 m mit dem 7,26 Kilogramm schweren Männer-Hammer zurückmeldete. Ebenfalls sehr zufrieden mit einer deutlichen Steigerung seiner Saisonbestweite präsentierte sich Sebastian Arnold vom TuS Weilmünster. Für ihn standen 57,10 m zu Protokoll, und er hatte weitere Versuche auf 57,03 m, 56,39 m sowie 55,55 m und 55,18 m. Diese Leistung war angesichts einer unmittelbar zurückliegenden Magen-Darm-Verstimmung sehr beeindruckend. Sebastian Arnold möchte in diesem Jahr die 60-Meter-Marke angreifen.

Schon am kommenden Samstag geht es bei einem Kader-Meeting in Frankfurt weiter. Hier werden nicht nur die Werfer am Start sein, sondern auch Mehrkämpfer, Sprinter und Läufer. mru

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