Sie überzeugte zuletzt mit konstanten Leistungen: Linda Brocke will auch gegen Gedern/Nidda erfolgreich sein. FOTO: marcel Lorenz
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Sie überzeugte zuletzt mit konstanten Leistungen: Linda Brocke will auch gegen Gedern/Nidda erfolgreich sein.

Die Eddersheimerinnen wollen ihre Position festigen

  • Volker Hofbur
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HANDBALL - 3. LIGA Gegen die HSG Gedern/Nidda erwartet auch Linda Brocke einen Heimsieg

Eddersheim -Mit 10:2 Punkten stehen die Handballerinnen der TSG Eddersheim in der Staffel D der Dritten Liga auf dem zweiten Platz. Diesen möchten sie mit einem Heimsieg am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Karl-Eckel-Weg) gegen die HSG Gedern/Nidda festigen.

"Wir kennen uns ja", sagt Trainer Tobias Fischer, der mit seinem Gederner Kollegen Christian Freiler einen guten Kontakt hat, "die Gederner Damen sind das einzige Team in der Liga, die mit der siebten Feldspielerin arbeiten. Zudem haben sie vor der Saison erfahrene Spielerinnen verloren. Mit 4:6 Punkten stehen sie bisher auf Rang neun und damit hinter den eigenen Erwartungen zurück". Um in die Spitzengruppe zu kommen, braucht die Mannschaft jeden Punkt. "Für uns wird es darum gehen, den Gegner unter Kontrolle zu haben. Einige Spielerinnen haben Zweitliga-Erfahrung", erklärt Fischer, der den Gegner nicht unterschätzt, aber sagt: "Wir müssen den gegnerischen Rückraum in den Griff bekommen, brauchen 100 Prozent, um es zu gewinnen. Das ist unser Anspruch." Ihm fehlt Lena Petry wegen einer Daumenverletzung und Lea Müller, die einen Virusinfekt hatte und Antibiotika nehmen musste. Mit dabei ist eine Spielerin, die vor dreieinhalb Jahren nach Eddersheim kam und zuletzt mit konstanten Leistungen überzeugt. Linda Brocke ist eine gut ausgebildete Handballerin aus der Handball-Akademie der HSG Bensheim/Auerbach, ging danach erst nach Ober-Eschbach und ein halbes Jahr später nach Eddersheim. "Sie ist eigentlich immer im Training, ergänzt sich mit Julia Krämer sehr gut, weil es zwei grundverschiedene Spielerinnen sind. Wir haben an ihrem Wurf-Repertoire gearbeitet, so dass sie sich dort verbessert hat", beschreibt sie ihr Trainer Tobias Fischer, "sie hatte in der Vorbereitung einen Hänger, hat sich jetzt aber gefangen. Ich bin froh, dass wir sie haben".

Auch die 22-Jährige ist sehr zufrieden, wie es bei ihr läuft. Sie denkt gerne an die letzte Partie in Leverkusen zurück, als ihre Mannschaft in einem ganz engen Spiel erfolgreich war. Sie freut sich, dass die Punktrunde läuft. Schon während der Corona-Pandemie hatte der Handball für sie ein Stück Normalität bedeutet, denn ihre Mannschaft hatte als Drittligist das Privileg, weiter trainieren zu dürfen, was für sie ein Ausgleich vom Home-Office und dem normalen Alltag war. "Umso glücklicher bin ich, dass wir wieder spielen können. Wir haben viel Potenzial bei uns in der Mannschaft und wollen oben mitspielen", erläutert Linda Brocke.

Sie freut sich auf die Partie gegen Gedern: "Es ist ein Derby, weil wir uns als Spielerinnen gut kennen. Gedern hatte zuletzt immer oben mitgespielt. Schon von daher wird es kein einfaches Spiel." Einen Vorteil sieht sie für ihre Mannschaft, da Gedern nicht gut in die Saison gestartet ist und von daher schon unter Druck steht. "Sie wollen oben mitspielen. Da sind wir in einer besseren Position, die wir vielleicht nutzen können", setzt sie auf einen Erfolg ihres Teams. vho

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