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Die Krifteler wollen gerne drei Mal schießen

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Von: Volker Hofbur

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Aaron Sauter wird beim Bundesliga-Finale in Garching im Krifteler Team auf der zweiten Position schießen. FOTO: maik reuss
Aaron Sauter wird beim Bundesliga-Finale in Garching im Krifteler Team auf der zweiten Position schießen. © Maik Reuß

Eine Medaille ist das große Ziel - Im Viertelfinale geht es gegen Fürth

Kriftel -Am Freitagvormittag fahren die Luftpistolenschützen des SV Kriftel zum Bundesliga-Finale auf der Olympia-Schießanlage Garching-Hochbrück. Sieben Schützen gehören der insgesamt elfköpfigen Delegation um Trainer Detlef Glenz an.

"Wir sind gut vorbereitet und gut drauf", erläutert Glenz, der bisher keine Corona-bedingten Ausfälle hat. Drei seiner Schützen müssen sich am Freitag vor der Abfahrt noch testen, weil sie auf ihre Booster-Impfung warten müssen. Gesetzt sind bei den Kriftelern Christian Reitz, Aaron Sauter, Mathias Putzmann und Maximilian Schenk. Erst am Freitag beim Training möchte sich Glenz entscheiden, ob Oliver Geis oder Andreas Fix auf der fünften Position zum Einsatz kommen. Zudem wird Fabian Otto als Reservist mitfahren, falls es zu personellen Engpässen kommen sollte.

Christian Reitz trifft aufs Team seiner Frau

Die Krifteler bestreiten als Gruppensieger der 1. Bundesliga Nord das letzte Viertelfinale am Samstag um 14.15 Uhr gegen den Vierten der Süd-Gruppe, die SSG Dynamit Fürth. Die Brisanz ergibt sich daraus, dass Christian Reitz gegen die Mannschaft seiner Frau Sandra schießt. Immerhin kommt es zu keinem direkten Duell zwischen den beiden, denn Sandra Reitz schießt bei Fürth an der zweiten Position, Christian Reitz schießt bei Kriftel auf der Spitzenposition. Zudem gehört Andreas Meixner zu der Fürther Mannschaft, der von Detlef Glenz in seiner Funktion als Bundestrainer in der Nationalmannschaft der Schnellfeuerpistolenschützen trainiert wird. "Das wird kein Spaziergang", erläutert Glenz, "auch das muss erst einmal geschossen werden. Bis dahin kann noch viel passieren".

Dennoch ist der Krifteler Trainer mit der Auslosung sehr zufrieden, denn sollte seine Mannschaft gegen Fürth gewinnen, würde sie im Halbfinale auf den Sieger der Partie zwischen der SGi Waldenburg und den Sportschützen Raesfeld treffen, die vor dem Duell der Krifteler gegen Fürth um 12.30 Uhr stattfinden wird. Dieses Duell würde am Samstag um 18 Uhr stattfinden. Glenz rechnet mit Waldenburg als Sieger des Duells gegen Raesfeld. Dort schießt mit Doreen Vennekamp eine Athletin, die bei Meisterschaften für den SV Kriftel an den Start geht. Mit Christian Freckmann steht dort zudem ein weiteres Mitglied der Schnellfeuerpistolen-Nationalmannschaft im Kader der Waldenburger. "Wir sind motiviert und routiniert, haben oft genug bei den Bundesliga-Finals geschossen", vertraut Glenz seiner Mannschaft.

"Fürth und Waldenburg sind nicht ganz so stark wie die weiteren Süd-Vertreter Weil am Rhein oder Kelheim-Gmünd, die das mit Spannung erwartete Duell gegen den SV GK Hannover im zweiten Viertelfinale schießen. Von daher hat es sich gelohnt, als Gruppensieger in das Finale zu gehen. Da haben wir schon etwas Glück mit der Auslosung gehabt", erläutert der Trainer, "wir haben das klare Ziel, dass wir drei Mal schießen und den letzten Wettkampf gewinnen wollen. Dann hätten wir in jedem Fall eine Medaille. Mein Favorit ist der ESV Weil am Rhein, der am stärksten besetzt ist". Wer Glenz kennt, weiß aber, dass er mit seiner Mannschaft alles geben wird, um doch wieder den deutschen Meistertitel zu holen. Volker Hofbur

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