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"Die Landschaft ist der Hammer"

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Von: Walter Mirwald

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Froh waren die Teilnehmer, dass der Staufenlauf in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. FOTO: mirwald
Froh waren die Teilnehmer, dass der Staufenlauf in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. © Walter Mirwald

Rund 160 Starter freuen sich nach zwei Jahren auf die Strecken

Kelkheim -"Es ist toll, dass nach der Corona-Zwangspause der Staufenlauf, der ein wichtiges Stück Kelkheim ist, wieder stattfinden kann", rief Bürgermeister Albrecht Kündiger unter großem Beifall der Läuferschar zu, bevor er das Startkommando für den 7. Staufenlauf gab. Es herrschte Aufbruchstimmung bei den rund 160 Teilnehmern am Schülerlauf, den Rennen über 11 und 21,1 Kilometern und den Walkern, die auch 11 Kilometer zurücklegten. Stolz können die rund 30 Helfer des Skiclubs Kelkheim um Cheforganisator Peter Schmitt auch über ein Lob sein, das viele Sportler im Ziel spendeten: "Der Staufenlauf gehört zu den landschaftlich reizvollsten Läufen, die es gibt."

Ein Blick in die Ergebnislisten zeigt, dass die meisten Starter Hobbyläufer und ohne Verein sind. Schnellster über 11 Kilometer war Jan Schäfer (TuS Griesheim) in 43:41 Minuten vor Lars Langenberger (Niedernhausen) (48:12), dem Italiener Simone Boursier (48:22) und Sven Tränkner vom TV Lorsbach (49:21).

Der Sieger Jan Schäfer war erstmals beim Staufenlauf dabei und schwärmte: "Schön schnell, schön wellig, es hat Spaß gemacht." Schäfer erfuhr von einem Freund, dessen Frau aus Kelkheim stammt, von dem Lauf und meldete sich kurz vor Toresschluss an. Für den Zweiten Lars Langenberger war es auch die Staufenlauf-Premiere: "Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Dann starte ich in der Klasse M50, da geht noch was." Landrat Michael Cyriax, der auch zum ersten Mal am Start war, erreichte Platz 17 in 56:02 Minuten und lobte die "tolle Organisation".

Bei den Frauen über 11 Kilometer siegte Ann-Kathrin Hausmanns aus Obermörlen in 52:14 Minuten vor Sabine Schramm (TSG Niederhofheim/54:07) und Vivien Wagner (LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain/57:36). Die Siegerin war begeistert: "Die Landschaft ist der Hammer."

Während die 11 Kilometer-Läufer nach der ersten Runde ins Ziel abbiegen konnten, mussten die Starter des Halbmarathons weitere 10,1 Kilometer abspulen. Sieger bei den Männern wurde Frederik Stoppe (1:28:41 Stunden) vor Florian Gossenhauer (Neueehaaner Friedenstäubsche/1:30:29) und dem 2019-Sieger Thomas Fleck (1:38:37). Jan Taeschner (TV Lorsbach/1:44:28) wurde Sechster. Bei den Frauen gewann Katja Kreuter in 1:48:08 Stunden vor Jenny Engelke (1:48:49) und Meike Ladwig von "Abgehts 09" (1:54:22). Einen Doppelsieg für den Skiclub Kelkheim gab es beim Walken über 11 Kilometer für Charlotte Sommer (1:32:59) und Béatrice Beer (1:33:02). Den Schülerlauf über 2,8 Kilometer dominierte der Höchster Schwimmverein mit dem Sieg von Theo Boberg (9:57 Minuten) und Luise Brzowska (10:57).

Bis zum 29. Mai kann beim virtuellen Lauf gestartet werden. Alle Teilnehmer wurden um eine Spende gebeten. Ein Teil des Erlöses geht auch an Leberecht. wm

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