Fast das 2:0: Energisch schließt Steffen Moritz (Dietkirchen, hinten) ab. Bad Vilbels Dominik Emmel (Mitte) und Kaito Shimoda (links) kommen zu spät.
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Fast das 2:0: Energisch schließt Steffen Moritz (Dietkirchen, hinten) ab. Bad Vilbels Dominik Emmel (Mitte) und Kaito Shimoda (links) kommen zu spät.

Fußball-Hessenliga, Gruppe B

Die TuS-Helden: Steffen Moritz und Raphael Laux

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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In der Fußball-Hessenliga hat der TuS Dietkirchen einen Auftakt nach Maß erwischt. Die Reckenforstler schlugen den FV Bad Vilbel mit 2:0. Die Helden: Steffen Moritz und Torwart Raphael Laux.

TuS Dietkirchen – FV Bad Vilbel 2:0 (1:0). TuS-Coach Thorsten Wörsdörfer hatte gefordert, nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Dieses Vorhaben wäre nach gerade einmal fünf Sekunden beinahe schon in die Hose gegangen: Anstoß Bad Vilbel, langer Ball, Stellungsfehler, Ayoub Lahchaychi taucht halblinks frei vor Torwart Raphael Laux auf, schießt aber knapp vorbei. Der FV übte sich in ganz frühem und aggressivem Pressing, womit Dietkirchen seine Probleme hatte. Nach gut zehn Minuten befreite sich die Wörsdörfer-Elf aber aus der Umklammerung. Beinahe hätte Steffen Moritz nach einem Ballgewinn Maximilian Zuckrigls das Führungstor markiert, doch Torwart Niklas Schulze klärte (11.). Deutlich gefährlicher wurde es sechs Minuten danach, als Zuckrigl eine Kratz-Flanke aus dem Halbfeld Richtung Tor köpfte, Niklas Schulze das Spielgerät jedoch über den Querbalken zu lenken verstand (17.).

Mittlerweile hatte sich die Partie auf Augenhöhe bewegt, wobei die Schwarz-Roten sogar leichte Vorteile hatten. Dann kam das, was Dietkirchen brauchte: Ein eher als Befreiungsschlag gedachter Ball erwischte die Bad Vilbeler Defensive im Tiefschlaf, Steffen Moritz sagte artig „danke“ und schloss zum 1:0 ab (31.).

Fünf Minuten nach Wiederbeginn hätte erneut Steffen Moritz den Puls der TuS-Fans senken können, doch der prächtig reagierende Niklas Schulze verhinderte das 2:0. Nach gut einer Stunde wurde Bad Vilbel aktiver. Prompt schoss Rayan Bouembe Youondjeu aus 16 Metern knapp drüber (63.), kurz darauf rettete Raphael Laux gegen denselben Spieler kompromisslos (66.). Die Reckenforstler wussten sich oftmals entscheidend zu befreien, versäumten durch den zu kurzen Abschluss Steffen Moritz’ aber die Vorentscheidung (80.).

Die Schlussphase hatte es gewaltig in sich. Erst versiebte Mario Shuteriqi, als er in Raphael Laux seinen Meister fand (81.), dann leistete sich Nicola Meloni im Strafraum ein unnötiges Foulspiel an Kaito Shimoda – Elfmeter. Situationen, wie sie ein Raphael Laux liebt. Den gar nicht schlecht geschossenen Strafstoß von Haris Jakubovic entschärfte er bravourös (82.). Durchatmen. 120 Sekunden danach die Erlösung: Steffen Moritz hebelte mit ganz feinem Pass die komplette FV-Defensive aus, Dennis Leukel war nicht zu halten – 2:0 (84.). Die Messe war gelesen und die ersten Zähler im Kampf um den Liga-Erhalt eingetütet. PATRICK JAHN

Dietkirchen: Laux, Nickmann, Böcher, Hautzel, Kratz, Dankof, Zuckrigl (73. Schmitz), Moritz (87. Weis), Mink (46. Leukel), Meloni, Bergs – Bad Vilbel: Schulze, Boeger (7. Bouembe Youondjeu/69. Shuteriqi), Ushiyama, Gashi, Knauer, Polak, Jakubovic, Emmel, Shimoda, Safaridis, Lahchaychi – SR: Karsten Pfeiffer (Nieder-Wöllstadt) – Tore: 1:0 Steffen Moritz (31.), 2:0 Dennis Leukel (84.) – Zuschauer: 220.

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