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Er ist wieder da: Marvin Rademacher (links) ist von seinem Hamburg-Aufenthalt zurück beim TuS Dietkirchen und Trainer Thorsten Wörsdörfer (rechts).

Fußball-Hessenliga

TuS Dietkirchen: Dampf auf dem Kessel

Nach dem überraschenden Hessenpokal-Aus verspürt Fußball-Hessenliga-Aufsteiger TuS Dietkirchen zum ersten Mal nach der ersten Euphoriewelle so etwas wie Druck, wenn am Sonntag, 15.30 Uhr, der FSV Fernwald auf dem Reckenforst Station macht.

VON PATRICK JAHN

Fünf Spiele, vier Niederlagen. So lautet die Bilanz des FSV Fernwald gegen den TuS Dietkirchen. Das macht doch Mut. Oder, Thorsten Wörsdörfer? „Ja, wir sind ihr Angstgegner, und das darf auch gerne so bleiben“, schmunzelt Dietkirchens Coach die erste Ergebniskrise in der Fußball-Hessenliga weg. Am Sonntag, 15.30 Uhr, kommt es zum sechsten Aufeinandertreffen der beiden. Wörsdörfers Einschätzung: „Auch wenn sie einen absoluten Fehlstart erwischt haben, ist die Mannschaft top besetzt. In den letzten beiden Wochen haben sie gezeigt, was in ihnen steckt.“ Damit spielt er auf das 4:0 beim KSV Baunatal und das 1:1 gegen Hessen Kassel an. Dennoch: Mit vier Punkten bei satten 29 Gegentreffern steht das Tabellenschlusslicht nicht umsonst da unten.

Die 0:3-Niederlage in Ginsheim war für Dietkirchen die dritte in der Hessenliga in Serie, obwohl deutlich mehr drin gewesen wäre. „Wir haben zu viele Chancen versiebt, ansonsten war das aber alles andere als ein schlechter Auftritt meiner Mannschaft“, so der Ex-Profi. „Wir waren am Anfang der Saison ein bisschen verwöhnt, und jetzt durchleben wir mal eine harte Zeit, aber wir werden wieder in die Spur kommen. Die Jungs müssen lernen, damit umzugehen.“

Marco Müller und Patrick Kuczok sind wieder fit, zudem könnte auch Robin Böcher erstmals eine Option für die Startelf sein. Und noch eine gute Nachricht: Marvin Rademacher ist aus Hamburg zurück und steigt wieder ins Mannschaftstraining ein.

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